Langsames Abstillen

  • Autor: Babywelten Administrator
  • Veröffentlicht am 13. August 2014

Abstillen braucht Zeit. Babywelten erklärt, wie Sie langsam abstillen können, damit Sie und Ihr Baby glücklich sind.

Langsam Abzustillen, das ist der beste und einfachste Weg für Baby und Mami. Dazu gehört Geduld und viel Liebe.

Bereiten Sie Ihr Baby darauf vor, dass es bald eine neue Nahrung erhalten wird. Erzählen Sie ihm während des Stillens, dass es bald einen Schoppen oder feste Nahrung erhält. Auch wenn Sie glauben, Ihr Baby verstehe Sie nicht und das sei lächerlich. Ihr Baby spürt so, dass Sie eigentlich nur das Beste für Ihren Schatz möchten.

Denn Stillen ist für Sie und Ihr Baby ja nicht nur Nahrungsaufnahme sondern bedeutet viel mehr: Gemeinsames Erlebnis, Glückseligkeit, Geborgenheit, Ruhe und Sicherheit. Diese Gefühle möchte Ihr Baby nicht missen, auch wenn Sie nicht mehr stillen. Also müssen Sie sie auf andere Art vermitteln, indem Sie öfters mit Ihrem Baby spielen, es liebkosen und küssen, ihm Geschichten erzählen oder Liedchen vorsingen.

Das gibt Ihrem Baby die Zuversicht, die es braucht.

Wenn Sie langsam abstillen, vermeiden Sie auch mögliche Brustentzündungen. Denn Ihre Milchproduktion wird automatisch zurückgehen, sobald die Nachfrage sinkt. Auch das Drüsengewebe wird sich so langsam in den vorgeburtlichen Zustand zurückbilden.

Nach dem Stillen Schoppen oder Beikost

Wenn Sie kürzer Stillen oder ganze Mahlzeiten weglassen, dann wird Ihr Baby einen Schoppen erhalten oder – sofern Ihr Kind schon vier Monate alt ist – vielleicht sogar einen Brei.

Beim Schoppen nehmen Sie Folgemilch und keine Kuhmilch. Schenken Sie ihrem Schatz während des Schoppengebens ganz viel Geborgenheit, Aufmerksamkeit und Liebe, sodass es die neue Nahrungsaufnahme lieben wird.

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Quellen:

  • Foto: © ManEtli - Fotolia.com