Der erste Babybrei: Was darf mein Baby essen?

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 24. November 2014

Wenn Sie Ihrem Baby erstmals Beikost geben, sollten Sie auf leichtverdauliches Gemüse und Obst zurückgreifen. Der Babybrei braucht auch weder Salz noch Zucker. Lesen Sie, was jetzt gut für Ihr Baby ist.

Der erste Babybrei: Was darf mein Baby essen?

Ab dem Alter von vier Monaten - spätestens mit sechs Monaten - sollten Sie Beikost einführen. Was aber darf oder soll Ihr Baby essen? Lesen Sie hier, was Ihr Baby mit 4 Monaten essen darf. Ab sechs Monaten wird der Speiseplan dann reichhaltiger: Baby-Brei: Das darf Ihr Baby mit 6 Monaten essen

Leicht verdauliche Lebensmittel

gemüse obst babybreiIm ersten Lebensjahr gehören vor allem leicht verdauliche, nicht blähenden Früchte und Gemüse, sowie Getreide auf den Menüplan. Dazu eignen sich besonders gut:

  • Gemüse: Kartoffeln, Süsskartoffeln, Broccoli, Spinat, Rüebli, Fenchel, Gurken, Kürbis, Pastinaken, Zucchetti.
  • Früchte: Birnen, Äpfel, Banane.
  • Glutenfreie Getreidesorten: Buchweizen, Hirse, Johannisbrotmehl, Mais, Qinoa, Reis, Soja, Tapioka, Teff - ab dem Alter von 5 Monaten auch glutenhaltiges Getreide.
  • Mageres Fleisch (20 g) oder gut gekochtes Eigelb.

Wenn Ihr Baby ein halbes Jahr alt ist, hat es seine Eisenvorräte aufgebraucht. Spätestens dann sollte es Fleisch erhalten, das nebst Eisen auch Zink, Vitamin B 12 und Eiweiss enthält. Wenn Sie zum ersten Mal Fleisch oder Eigelb geben, mischen Sie das Fleisch unter ein Gemüsepüree, das Ihr Baby gerne hat.

Wenn Sie Ihrem Baby kein Fleisch geben möchten, sollten Sie auf eisenreiches Gemüse und Getreideflocken zusammen mit Vitamin C reichen Obstsäften zurückgreifen, wie beispielsweise Gemüse-Kartoffeln-Getreide-Brei mit Orangensaft.

Immer nur ein neues Lebensmittel dazugeben

Beginnen Sie immer mit einem einzigen Lebensmittel. Wenn dieses Ihrem Baby schmeckt, können Sie nach drei bis vier paar Tagen ein neues Lebensmittel einführen. Aber jedes Mal nur ein neues Lebensmittel, denn Ihr Baby muss sich erst an den Geschmack und die Konsistenz gewöhnen. Ausserdem können Sie so mögliche allergische Reaktionen wie Durchfall, Bauchweh oder Ausschläge besser zuordnen.

Sollte Ihr Baby auf eines der Lebensmittel allergisch reagieren, dürfen Sie ihm dieses nicht mehr geben.

Wenn das neue Lebensmittel Anklang gefunden hat, dann können Sie die Lebensmittel mischen. Wenn Ihr Baby das neue Lebensmittel nicht gerne hat, versuchen Sie es ein paar Wochen später wieder.


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Quellen:

  • Ernährungskommission der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie: Empfehlungen für die Säuglingsernährung, 2008. Paediatrica 2008; Vol. 19 No. 1: 19–24.
  • sge Schweizerische Gesellschaft für Ernährung, Ernährung des Säuglings im ersten Lebensjahr, Juni 2012, www.sge-ssn.ch (Abrufdatum, 20.11.2014)
  • Benedikt Bucher, Zeitpunkt der Einführung von Beikost beim Säugling, Pädiatrie 2008, www.swiss-paediatrics.org (Abrufdatum 19.11.2014)
  • Mütter- und Väterberatung, Ernährungsempfehlung für Kinder im ersten Lebensjahr, September 2010, www.muetterberatung.ch (Abrufdatum 25.11.2014)
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