Was braucht es für die erste feste Nahrung

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 24. November 2014

Alles, was Sie für Babys erste feste Nahrung (Beikost/Babybrei) brauchen.

Der Babybrei

babybrei, beikost, erste nahrung baby, baby breiSie können Ihrem Baby nur fein pürierte Lebensmittel geben, denn es kann kleine Klümpchen oder Stückchen noch nicht richtig schlucken. Erst im Alter von etwa 8 Monaten können Sie die Lebensmittel für Ihr Baby mit einem Löffel zerdrücken. Und richtig feste Stücke wird Ihr Baby erst essen können, wenn es Zähne hat.

Beginnen Sie mit einem Brei zum Beispiel mit Rüebli. Die meisten Babys mögen Karotten wegen ihres leicht süsslichen Geschmacks. Falls Ihr Baby das Rüeblimus nicht gerne hat, können Sie es auch mit Kürbis oder Pastinake versuchen.

Pürieren Sie zum Beginn nur ein einziges Nahrungsmittel und geben Sie kein Salz, Zucker oder Gewürze bei (Siehe auch: Der erste Babybrei: Was darf mein Baby essen?).

Tipp: Wenn Ihr Baby das Rüeblimus nicht mag, versuchen Sie es in ein oder zwei Wochen nochmals. Oder mischen Sie etwas Mutter- oder Flaschenmilch darunter.

Natürlich können Sie auch fixfertige Breie in Gläschen kaufen. Achten Sie dabei unbedingt auf die Altersangabe und darauf, dass möglichst wenig Zusatzstoffe und kein Zucker drin ist.

Die richtige Tageszeit für den ersten Brei

Starten Sie den ersten Versuch mit Beikost nicht am Morgen oder Abend, wenn Ihr Baby noch nicht richtig wach oder schon wieder müde ist.

Am besten eignet sich der Zvieri für den ersten Brei-Versuch. Da werden Sie viel Zeit haben und damit auch ganz entspannt an die erste Fütterung gehen. Denn Sie dürfen nicht erstaunt sein, wenn alles etwas länger dauert und sie danach noch etwas mehr Zeit zum Aufräumen brauchen.

Probieren, nicht satt werden

babybrei, baby brei, erster brei, wann breiWenn Sie mit fester Nahrung beginnen möchten, dann gehen Sie das mit viel Geduld und Vorsicht an. Tauchen Sie Ihren Finger in das Müesli und stecken Sie Ihrem Baby den Finger vorsichtig in den Mund. So lernt es den für ihn völlig neuen Geschmack und die neue Konsistenz erst einmal kennen.

Vielleicht ist es noch gar nicht interessiert, dann versuchen Sie es in ein oder zwei Wochen nochmals.

Vielleicht aber schmeckt ihm der neue Gout und Sie können versuchen, Ihr Baby mit dem Löffel zu füttern. Zu Beginn wird es wohl nur ein, zwei Löffel neugierig in den Mund nehmen und den neuen Geschmack neugierig „auskosten“. Nehmen Sie sich viel Zeit, denn Ihr Baby muss nun erst einmal Schlucken einüben.

Höchstwahrscheinlich wird Ihr Baby nach den ersten Brei-Versuchen noch lange nicht satt sein. Geben Sie ihm deshalb entweder noch die Brust oder seinen Schoppen. Erst wenn Ihr Baby rund 150 bis 200 g in einer Mahlzeit ist, müssen Sie ihm keine Milch mehr geben.

Geben Sie Ihrem Baby auf jeden Fall weiterhin die Vitamin D-Tropfen.


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Quellen:

  • Ernährungskommission der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie: Empfehlungen für die Säuglingsernährung, 2008. Paediatrica 2008; Vol. 19 No. 1: 19–24.
  • sge Schweizerische Gesellschaft für Ernährung, Ernährung des Säuglings im ersten Lebensjahr, Juni 2012, www.sge-ssn.ch (Abrufdatum, 20.11.2014)
  • Fotos: Babywelten, photographybymk / Heike Rau by fotolia.com