Milcheinschuss und Brustschwellung

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 20. März 2014

Rund drei Tage nach der Geburt findet der Milcheinschuss statt. Dabei kann es zu Brustschwellung mit starken Schmerzen kommen. Babywelten erklärt, warum das so ist und wie Sie die Schmerzen lindern können.

Etwa am dritten Tag nach der Geburt findet der Milcheinschuss statt, also die eigentliche Milchproduktion beginnt. Das ist aber nicht bei allen Frauen gleich. Die einen erleben ihn bereits nach 48 Stunden, wiederum andere warten bis zu 10 Tagen auf den Beginn der Milchproduktion.

Auch die Intensität des Milcheinschusses erlebt jede Frau anders. Bei den einen ist er mild und gemächlich, sodass er kaum als unangenehm wahrgenommen wird. Bei wiederum anderen schwillt die Brust dermassen an, dass sie schmerzt. Im letzteren Fall schwillt die Brust an und spannt, und die Venenzeichnung der Brust ist sehr ausgeprägt. Manche Frauen bekommen sogar Fieber.

Meistens haben Erstgebärende stärker geschwollene Brüste. Das Ausmass der Brustschwellung nimmt mit jeder Geburt ab.

Was passiert beim Milcheinschuss?

Wenn die Milchproduktion beginnt, wird die Blutzirkulation in den Brüsten gesteigert. Das führt zu einer vermehrten Ausscheidung von Lymphflüssigkeit. Diese Flüssligkeit kann nicht immer sofort wieder abgebaut werden, sodass eine Art Lymphstauung im Zwischendrüsengewebe in der Brust entstehet.

Ihre Brust kann hart (wie bei einer Schwellung), warm und leicht gerötet sein. Das ist für einige Frauen sehr unangenehm, andere haben richtige schmerzen und fühlen sich wie Pamela Anderson mit Melonen…. Dieses Gefühl kann einige Stunden andauern.

Während des Milcheinschusses, wenn die Brust angeschwollen ist, ist es auch für Ihr Baby schwieriger zu trinken, denn die Brustwarze wird durch die Spannung flach ausgezogen und kann dann nicht mehr so einfach in den Mund gesaugt werden.


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