Weihnachten mit Ihrem Baby (1 bis 6 Monate alt)

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 23. November 2020

Ihr Baby wird die Lichter und Geräusche von Weihnachten lieben. Babywelten erklärt, wie Weihnachten mit einem kleinen Baby für alle ein Fest wird.

Geschenke

Geschenke braucht Ihr Baby in diesem Alter noch nicht. Es realisiert gar nicht, was ein Geschenk ist. Sicherlich wird es Freude haben, Packpapier aufzureissen. Aber mehr braucht es nicht.

Wenn Verwandte oder Freunde Ihrem Baby unbedingt etwas schenken wollen, dann sind Stofftiere, Bausteine, Beissringe, Stoff- oder Kartonbücher immer eine gute Wahl. Wenn Ihr Baby etwas bekommt, von dem Sie das Gefühl haben, dass es noch nicht altersgerecht ist, legen Sie es zur Seite. Ihr Baby wird sich auch später noch sehr über das Geschenk freuen – und dann vielleicht sogar realisieren, dass es etwas bekommen hat. Lesen Sie dazu auch: Weihnachtsgeschenke für Neugeborene und Baby bis 4 Monate

Bevor Sie ein Geschenk Ihrem Baby überlassen, prüfen Sie, ob es keine losen Kleinteile hat oder Teilchen, die Ihr Kind abreissen kann. Es könnte diese in den Mund stecken und sie könnten in die Luftröhre gelangen. Noch ist die Erstickungsgefahr sehr gross.

Waschen Sie Spielsachen auch, bevor Sie sie Ihrem Kind geben.

Aufgepasst: Ihr Baby wird nach allem greifen, was in seiner Reichweite ist. Achten Sie deshalb darauf, dass es keine kleine Teile, auch kein Geschenkpapier oder Bändel zufassen kriegt. Zu gross ist die Gefahr, dass es sich an den Teilchen verschlucken könnte.

Aber auch wertvolle Geschenke sollten Sie aus seiner Reichweite räumen. Es wäre doch zu schade, wenn das teure Porzellan oder die schöne Vase gleich in Scherben liegen würde.

Weihnachtsessen

Wenn für Sie ein festliches Essen bedeutet, dass Sie etwas ganz anderes als sonst auftischen, dann ist das für Ihr Baby nicht so. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn es den speziell angerichteten Brei, den neuen, teuren Beissring oder den extra gemixten Shoppen nicht mag.

Wenn Sie ein lockeres Essen ohne viel Geschrei möchten, dann geben Sie ihrem Kind genau das, was es sonst auch bekommt: Die Brust, den Shoppen oder denselben Bananenbrei wie sonst auch.

Achtung vor Überforderung

weihnachten, baby, überfordert, müdeBeobachten Sie Ihr Baby und achten Sie auf die Signale, wenn es müde wird. Die vielen Eindrücke, optisch wie akustisch, werden Ihren Schatz bald müde machen. Es wird den Kopf wegdrehen, sich ans Ohr greifen, die Augen reiben oder herzhaft gähnen. Spätestens, wenn es dann zu weinen oder gar schreien beginnt, zeigt es, dass es nun genug hat.

Nehmen Sie es dann auf den Arm und führen Sie die Rituale aus, die sie jeden Abend ausführen. Denn durch die Routine wird es wieder Sicherheit gewinnen und sich beruhigen.

Überhaupt: Weihnachten wird wahrscheinlich den Tagesplan Ihres Babys ziemlich durcheinander bringen. Sie müssen sich somit nicht wundern, wenn Ihr Baby dann am nächsten Tag unruhig ist, weil es aus seinem Schlafrhythmus gebracht wurde.

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