Das kleine Einmaleins der Babypflege

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 23. Juni 2017

Babywelten hat das kleine Einmaleins der Babypflege zusammengestellt, um Ihnen das Wichtigste im Umgang mit Ihrem Baby während den ersten Wochen zu zeigen.

Schielen

Während den ersten drei Monaten kann ein sogenanntes „physiologisches Schielen“ auftreten. Dem Baby ist es (physiologisch) zu dieser Zeit noch nicht möglich seine Augen synchron, also als „Paar“ zu benutzen.

Schlafen

babywelten. baby schläft, drei tage altDurchschnittlich schläft ein Neugeborenes bis 20 Stunden pro Tag. Aber jedes Baby hat andere Schlafbedürfnisse und -rhythmen. Es gibt Babys, die mit 12 Stunden Schlaf genug haben und von Beginn an mehrere Stunden durchschlafen, während andere alle zwei Stunden kommen und hungrig sind.

Unterstützen Sie Ihr Baby, einen guten Schlaf-Wach-Rhythmus zu finden, indem Sie ihm einen möglichst gleichbleibenden Rhythmus beim Stillen/Füttern, Baden und Spielen vorgeben. Ob es draussen hell ist oder nicht, das spielt in diesem Alter noch keine Rolle.

Schreibaby

Leider gibt es das auch: Babys, die ständig nur weinen und schreien und Ihre Eltern an den Rande der Verzweiflung bringen. Als Schreikind wird ein Baby bezeichnet, wenn es an unstillbaren, dauerhaften Schreiattacken leidet, das heisst, wenn es mehr als drei Stunden am Tag aus vollem Hals brüllt, während mehr als drei Tage pro Woche und länger als drei Wochen. Das Schreien beginnt rund eine Woche nach der Geburt und hält im Normalfall drei bis vier Monate an. Rund jedes 10. Baby ist ein Schreikind.

Die Ursachen dafür sind noch immer weitgehend unbekannt. Doch mit Sicherheit kann gesagt werden: Die Eltern sind nicht schuld. Ein Schreibaby hat nichts mit Ihrem Umgang mit Ihrem Baby zu tun.

Sprechen Sie mit Ihrer Kinderärztin/Ihrem Kinderarzt oder der Mütter-/Väterberatung, wenn Sie ein Schreibaby haben. Und vor allem: Versuchen Sie trotz allem ruhig zu bleiben. Schütteln Sie Ihr Baby auf keinen Fall! Denn erstens schreit es dann noch mehr und zweitens besteht die Gefahr einer Gehirnerschütterung oder gar einer Gehirnblutung, die zum Tod des Babys führen kann.

Weitere Informationen finden Sie bei der Fachstelle für Säuglingsfragen www.schreibaby.ch und bei der privaten Elterninitiative www.schreibabyhilfe.ch.

Stuhlgang

Wenn Sie Ihr Baby stillen, so müssen Sie sich keine Sorgen machen, ob Ihr Baby jeden Tag mehrmals oder nur einmal in der Woche einen Stuhlgang hat. Der Stuhl wird dann goldgelb, körnig, eher flüssig und von leicht säuerlichen Geruch sein. Je nachdem, was Sie gegessen haben, kann er auch mal grünlich oder oranger sein.

Wenn Ihr Baby einen Schoppen erhält, sollten Sie auf einen regelmässigen Stuhlgang achten. Denn Ihr Baby kann mit Schoppen zu Verstopfung neigen. Wechseln Sie in diesem Fall das Pulver oder geben Sie Ihrem Baby etwas Fencheltee in den Schoppen.


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