Das kleine Einmaleins der Babypflege

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 23. Juni 2017

Babywelten hat das kleine Einmaleins der Babypflege zusammengestellt, um Ihnen das Wichtigste im Umgang mit Ihrem Baby während den ersten Wochen zu zeigen.

Vitamin K (Koagulation)

Vitamin K, Vitamin k gabe, baby virtaminVitamin K ist sehr wichtig für die Blutgerinnung. Studien haben gezeigt, dass Neugeborene meisten zu wenig Vitamin K haben. Das könnte zu einer verstärkten Blutungsneigung in den ersten Lebenswochen führen. Zwar sind diese Blutungen meist harmlos. Wenn sich die Blutung allerdings im Gehirn löst, würde dies die Gesunheit Ihres Babys gefährden. Deshalb erhält Ihr Baby oral nach der Geburt, am 3. oder 4. Tag und beim ersten Untersuch bei der Kinderärztin/dem Kinderarzt mit einem Monat Vitamin K.

Waschen

Waschen Sie Ihr Baby mit einem weichen Waschlappen, wenn Sie es nicht baden können. Das heisst, Sie sollten Ihr Baby in den ersten Wochen auch nicht täglich, sondern nur ein bis zweimal pro Woche waschen. Waschen Sie zuerst sein Gesicht, die Augen, von aussen nach innen (zur Nase hin), Gesicht, Hals, Hände. Dann gehen Sie zum Körper und zum Schluss reinigen Sie den Po.

Bei einem Mädchen waschen Sie den Genitalbereich immer sehr sorgfältig von vorne nach hinten. Bei einem Jungen sollten Sie darauf achten, alle Hautfalten sorgfältig zu säubern. Passen Sie beim Penis auf: Sie dürfen die Vorhaut nicht zurückziehen.

Verwenden Sie zum Waschen Feuchttücher nur mit Zurückhaltung.

Weinen

Wenn Ihr Kind weint, dann hat das einen Grund:

  • Es hat Durst
  • Die Windel ist voll
  • Es ist müde
  • Es hat zu viel erlebt (Reizüberflutung)
  • Es liegt unbequem
  • Es ist erschrocken
  • Es ist krank oder hat Schmerzen.

Oder Ihr Baby möchte Ihnen ganz einfach etwas erzählen. Lassen Sie Ihr Baby nicht einfach grundlos schreien, sondern versuchen Sie den Grund für sein Weinen herauszufinden. Manchmal genügt es schon, wenn Sie es auf den Arm nehmen, wenn es Ihre Nähe spürt. Oder eben, wenn es gestillt/gefüttert, die Windeln gewechselt wurden und Sie es sanft auf dem Arm hin und herwiegen. Auch ein Spaziergang, das gleichmässige rütteln während einer Autofahrt oder ein Bad können Ihr Baby beruhigen. Und nicht zuletzt hilft vielleicht der Nuggi.

Wickeln

Dank Papierwindeln ist wickeln heute ein Kinderspiel: Legen Sie Ihr Baby auf den Rücken auf den Wickeltisch und ziehen ihm langsam die Hosen oder Strümpfe aus. Öffnen Sie die alte Windel. Ziehen Sie Ihr Baby mit einer Hand an den Füsschen hoch, sodass der Po in die Höhe kommt und Sie mit der anderen Hand die volle Windel unten wegziehen können. Den Po reinigen Sie nun mit einem Tüchlein und warmen Wasser. Wenn Sie auswärts sind, können Sie auch unparfümfreie Feuchttücher verwenden.

Denken Sie daran: Bei einer Tochter reinigen Sie den Po immer vorsichtig von vorne nach hinten. Bei einem Jungen sollten sie darauf bedacht sein, dass Sie alle Falten gut reinigen, jedoch die Vorhaut des Penis ja nicht zurückziehen.

Babys, die nach dem Trinken gerne erbrechen, wickeln Sie besser vor der Mahlzeit.

Ihr Baby sollte jeden Tag fünf bis sechs Mal eine nasse Windel haben. Was den Stuhlgang betrifft, so kann das bei einem gestillten Kind sehr unterschiedlich sein: Ihr Baby könnte jeden Tag mehrmals Stuhlgang haben – oder sogar nur einmal pro Woche.

Artikel teilen:

Quellen: