Das kleine Einmaleins der Babypflege

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 23. Juni 2017

Babywelten hat das kleine Einmaleins der Babypflege zusammengestellt, um Ihnen das Wichtigste im Umgang mit Ihrem Baby während den ersten Wochen zu zeigen.

Durst

Sie werden es bald merken: Ihr Baby hat nicht immer gleich viel Durst. Es wird aber auch Phasen geben, normalerweise um die zweite und um die sechste Lebenswoche, sowie um den dritten und sechsten Monat, in denen Ihr Baby ganz besonders viel Durst hat.

Wenn Sie Stillen, können Sie in diesen Tagen Ihr Baby einfach mehr ansetzen. Damit wird auch Ihre Milchproduktion vermehrt angeregt und Sie können den Durst besser stillen. Es wird rund zwei bis drei Tage dauern, bis sich Angebot und Nachfrage wieder eingependelt haben. Lesen Sie auch: 8 Tipps, damit Ihr Baby satt wird

Wenn Sie Ihrem Baby den Schoppen geben, müssen Sie die Milchmenge den neuen Durstbedürfnissen anpassen. Sprechen sie mit der Mütter-/Väterberatung über die neuen Mengen.

Erbrechen / Speien (Reflux)

Es ist völlig normal, wenn Ihr Baby in den ersten Monaten etwas Milch wieder „hinauslaufen“ lässt. Man nennt dies auch "schlaffes Erbrechen". Legen Sie den Kopf Ihres Babys etwas höher, indem Sie ein Kissen unter seine Matratze schieben oder tragen Sie Ihr Baby nach der Mahlzeit 15 bis 30 Minuten auf dem Arm aber so, dass es aufrecht ist. Sorgen Sie auch dafür, dass Ihr Baby nach jeder Mahlzeit aufstösst.

Wenn dies alles nichts hilft, dann versuchen Sie, Ihrem Baby mehrere kleine Mahlzeiten anzubieten. Sollte der Reflux nach dem 1. Geburtstag immer noch da sein, sprechen Sie mit Ihrer Kinderärztin/Ihrem Kinderarzt.

Wenn Sie stillen und Ihr Baby erbricht, dann sollten sie auf Lebensmittel verzichten, die die Magensaftproduktion anregen. Dazu gehören Nikotin, Alkohol und Kaffee, aber auch kohlensäurehaltige Getränke, Zitrusfrüchte, Tomaten und fetthaltige Speisen.


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