Hand-Fuss-Mund-Krankheit

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 5. Juni 2014

Die Hand-Fuss-Mund-Krankheit wird von Viren ausgelöst und tritt meist als Epidemie auf.

Behandlung der Hand-Fuss-Mund-Krankheit

Bei der Hand-Fuss-Mund-Krankheit ist es wie bei jeder Viruserkrankung: Man kann die eigentliche Krankheit nicht behandeln sondern muss warten, bis sie nach rund ein bis spätestens zwei Wochen völlig abgeklungen ist. Behandelt werden können jedoch die Begleiterscheinungen wie Schmerzen und Fieber.

Mit folgenden Massnahmen können Sie Ihrem Baby oder Kind die Krankheitsfolgen etwas mindern:

  • Gegen die Schmerzen im Mund helfen schmerzstillenden Zahn- und Mundgels oder Gurgellösungen, beispielsweise 15 Tropfen Kamillenölextrakt in einem Glas Wasser.
  • Gegen den Juckreiz der Bläschen an Händen und Füssen helfen Juckreiz mindernden Salben.
  • Gegen das Fieber können Sie nach Rücksprache mit dem Arzt fiebersenkende Zäpfchen oder Sirup geben. Auch die guten Wadenwickel, Essigsöckli oder kalte Kompressen in den Leisten können mithelfen, das Fieber zu senken.
  • Bei Schnupfen lassen Sie Ihr Kind, wenn es schon älter ist, Kamillen- und Wasserdampf inhalieren.
  • Reinigen Sie alle Gegenstände, die das Kind umgeben, um eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern.
  • Vermeiden Sie Küssen, brauchen Sie separates Geschirr.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind genügend trinkt, auch wenn es Schmerzen im Mund hat. Stillen Sie Ihr Baby regelmässig und geben Sie ihm viel Wasser und verdünnten Saft.

Einem grösseren Kind können Sie Flüssigkeit auch mit einem Wasserglace geben. Die Kälte beruhigt zusätzlich die wunden Stellen im Mund. Auch kalte Getränke und Speisen sowie Bananen lindern den Schmerz.


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Quellen:

  • Bundesamt für Gesundheit, Epinotiz 2008, www.bag.admin.ch (5.6.2014)
  • Fotos: Mrradiostar82 / MidgleyDJ @ en.wikipedia