

Hand-Fuss-Mund-Krankheit
Wann sollten Sie zum Arzt gehen
Während hierzulande die Symptome nach rund einer Woche wieder abklingen, hört man von Todesfällen in Asien bei HFMK-Epidemien. Schuld daran ist ein sehr viel gefährlicher Virustyp als jener, der man bisher in der Schweiz angetroffen hat. Dieser hat in einzelnen Fällen zu Hirn- und Hirnhautentzündungen, Herzmuskel- oder Lungenentzündungen geführt. Das Bundesamt für Gesundheit beobachtet die Situation für die Schweiz jedoch laufend.
Dennoch sollten Sie Ihre Kinderärztin / Ihren Kinderarzt kontaktieren, wenn das Fieber auch nach fünf Tagen noch über 39 Grad Celsius liegt, damit mögliche Folgeerkrankungen wie Angina, Mittelohr-, Stirnhöhlen- und Nasennebenhöhlenentzündungen rechtzeitig entdeckt und behandelt werden können.
Auch sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren, wenn Ihr Kind Atembeschwerden hat oder eitrigen oder blutigem Schleim hustet. Dann könnte es sich um eine Lungenentzündung handeln.
Vorbeugen
Wie bei jeder Viruserkrankung können Sie mit dem Einhalten der Hygieneregeln am besten vorbeugen. Das heisst: regelmässig Hände waschen, vor allem, wenn Sie mit Stuhl in Kontakt kommen.
Eine Impfung gegen die Hand-Fuss-Mund-Krankheit gibt es nicht.
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Quellen:
- Bundesamt für Gesundheit, Epinotiz 2008, www.bag.admin.ch (5.6.2014)
- Fotos: Mrradiostar82 / MidgleyDJ @ en.wikipedia




