Verformung des Babyschädels (Plagiozephalie)

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 2. Januar 2016

Schädelverformungen kommen bei Babys häufig vor. Babywelten erklärt, wie Sie den Deformierungen vorbeugen können.

Was können Sie gegen eine Schädeldeformierung tun?

Wenn Ihr Baby das Köpfchen bereits immer auf dieselbe Seite legt, können Sie mit Spielzeug, einer Spieluhr oder anderen, hellen Objekten versuchen, Ihr Baby dazu zu animieren, sein Köpfchen auf die andere Seite zu drehen.

Vielleicht hilft es auch, wenn Sie das Bettchen umdrehen oder Kopf- und Fussende wechseln, sodass Sie sich jeweils von der anderen Seite Ihrem Baby zuwenden.

Wenn Ihr Baby sein Köpfchen schon selbst in der Bauchlage halten kann, können Sie es unter Aufsicht auch auf den Bauch legen, damit sich sein Hinterkopf etwas „erholen“ kann. Legen Sie es im ersten Jahr aber unbedingt zum Schlafen wieder auf den Rücken, um dem Plötzlichen Kindstod vorzubeugen.

Helmtherapie nicht besser 
als alternative Lagerung

Neuerdings gibt es Helme, die helfen sollen, dass Ihr Baby keinen "schiefen" Schädel bekommt. Diesen Helm müsste Ihr Kind täglich während über 22 Stunden täglich für zwei bis sechs Monate tragen. Zwar zeigen Studien, dass damit einer Verformung vorgebeut werden kann. Doch ist die Wirkung genau gleich, wenn Sie Ihr Baby ab und zu in eine andere Lage legen - siehe oben.

Wann zum Arzt gehen?

Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, wenn

  • Die Verformung von der Geburt auch nach Wochen nicht wieder zurückgegangen ist.
  • Ihr Baby trotz Anreizen den Kopf nicht auf die andere Seite legen möchte.
  • Sich ein Ohr oder eine Gesichtshälfte langsam verschiebt, weil das Baby immer gleich liegt.

Bei einer leichten Deformierung kann eine Osteopathie- oder Chiropraktik-Therapie helfen. Aber auch mit Cranio Sacral wurden gute Ergebnisse erzielt.

Wenn dies alles nichts hilft, so wird Ihr Baby einen orthopädischen Helm oder die Kopforthese erhalten.

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Quellen: