Kommunikation: Brabbeln und blubbern

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 27. März 2015

Mit 5 Monaten spricht Ihr kleiner Schatz schon kurze Silben. Die Laute werden immer deutlicher und bald schon können Sie ein "Mama" oder "Papa" erahnen.

Ihr kleiner Schatz beginnt nun richtig zu brabbeln. Alles, was Sie ihm vormachen, wird es nachzumachen versuchen. In diesem Monat sind es vor allem die Konsonanten wie "m" und "b", die es faszinieren und die es immer wieder von sich gibt.

Besonders beliebt ist das Blubbern, indem es seine Zunge zwischen die Lippen steckt und bläst. Auch kleine Blasen machen wird Ihr Schatz lieben.

Ihr Baby wird von seinen eigenen Künsten so begeistert sein, dass es immer wieder „giggele“ und – einmal mit einem Blödsinn begonnen – kaum mehr aufhören kann.

Das ist ganz normal, denn Ihr Baby möchte das, was es gerade gelernt hat, besonders gut können. Haben Sie also Geduld, irgendwann kann es Ihr Schatz so gut, dass die nächste Geräusch-Marotte kommt….

So helfen Sie Ihrem Baby den Sprachsinn zu entwickeln

Machen Sie Ihrem Baby immer wieder unterschiedliche Geräusche vor. Das können Tierlaute sein (wau-wau, miau-miau, quak-quak etc.). So wird sich sein „Wortschatz“ von "ba", "ma" und "ga" bald mit neuen Silben ergänzen.

Hören Sie auch zu, wenn Ihr Baby spricht. Je mehr Aufmerksamkeit Sie ihm schenken, desto mehr Mühe wird es sich geben, Ihnen seine Wünsche darzulegen.

Machen Sie ihm eine Freude indem Sie so tun, als würden Sie alles verstehen. Geben Sie ihm Antwort und ermuntern Sie es, noch mehr zu erzählen. Und das schönst Lob, das Ihr Schatz erhalten kann, sind ein paar zärtliche Liebkosungen, wenn es besonders viel erzählt hat.

"Mama" und "Papa"

Bis zum Ende dieses Monats lernt Ihr Baby auch, Mama und Papa zu sagen. Hören Sie ihm aufmerksam zu. Am Anfang tönt es vielleicht eher wie baba oder ma-ma. Doch je öfters Ihr Baby das sagt und damit auch gewisse Gesten verbindet, desto sicherer können Sie sein, dass es Sie ganz klar ansprechen möchte.

Das magische Wörtchen "Nein"

nein, nein sagen, baby lernt neinBeginnen Sie nun in Ihrer Erziehung mit dem magischen Wort "nein". Natürlich versteht Ihr Baby dieses Wort noch nicht wirklich. Aber wenn Sie jetzt klar und deutlich "Nein" sagen, wird es realiseren, dass dies etwas Besonders ist. Ob es dann allerdings folgt, ist allerdings ein anderes Thema!

Und dann erklären Sie ihm ruhig, warum es dies oder jenes nicht tun sollte. Auch wenn es die Begründung nicht versteht. Es wird merken, dass es Ihnen mit dem „Nein“ ernst ist. So ernst, dass Sie sich die Mühe nehmen, es ihm zu erklären.

Natürlich wird es beim einen Nein nicht bleiben. Von nun an wird das Nein plus Erklärung Ihr ständiger Wegbegleiter sein. Und Sie werden noch sehr oft „Nein“ sagen müssen, bis Ihr Kind auch danach handelt…

Hinweis: Bedenken Sie, dass die Entwicklung eines Kindes sehr individuell verlaufen kann. Sie finden hier allgemeine Richtwerte, die von den Daten und der Entwicklung Ihres Babys abweichen können. Ein Grund dafür kann beispielsweise die Dauer der Schwangerschaft sein. Vor allem Frühgeborenen müssen Sie etwas mehr Zeit geben.

Artikel teilen:

Quellen:

  • Fotos: Syda Prductions / Athomass by fotolia.com
  • Video: Babywelten GmbH