Babys Schlaf mit 4-6 Monaten

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 28. November 2014

Ihr Baby hat sich mit 4 Monaten gut an den Schlaf-/Wachrhythmus gewöhnt. Vielleicht schläft es sogar durch!

Ihr Baby wird sich nun gut an den Schlaf-/Wachrhythmus gewöhnt haben und wahrscheinlich schon durchschlafen. Allerdings: Es gibt auch Kinder, die erst im Alter von sechs Monaten durchschlafen, was auch vollkommen normal ist.

Dadurch, dass sich Ihr Baby an einen festen Rhythmus gewöhnt hat, haben auch Sie mehr Freiraum. Das heisst, Sie können besser planen, denn Sie wissen jetzt, wann Ihr Kind wach ist und damit nach Unterhaltung und Aktivitäten verlangt, und wann es schläft.

Wieviel Schlaf braucht Ihr Baby?

In diesem Alter wird Ihr Baby rund 14 bis 15 Stunden Schlaf pro Tag brauchen. Einen grossen Teil davon, rund sieben bis acht Stunden wird es in der Nacht schlafen.

Den restlichen Schlaf wird es während je einem Nickerchen am Morgen bzw. am Nachmittag einlösen.

Langsam wird sich auch zeigen, ob Ihr Baby eher ein Vielschläfer ist oder ob es mit weniger Schlaf auskommt. Seine individuellen Eigenschaften entwickeln sich.

Wenn Ihr Baby abends schlecht einschläft, können Sie es ruhig etwas früher aus dem Mittagsschlaf wecken, damit es dann bis zum Abend richtig müde ist.

Denken Sie daran, dass Ihr Baby noch immer am besten auf dem Rücken oder in leichter Seitenlage schlafen sollte, um das Risiko eines plötzlichen Kindstod zu vermeiden.

Das Fläschchen in der Nacht

Eigentlich gibt es für Ihr Baby keinen Grund mehr, nachts aufzuwachen, denn sein Magen ist nun gross genug, dass die letzte Mahlzeit durch die Nacht hindurch reicht.

Falls Ihr Baby nachts noch immer nach der Brust oder Flasche verlangt, können Sie ihm mit folgenden Tricks helfen, seinen Organismus so umzustellen, dass es nachts keine Nahrung mehr braucht:

  • Wenn sie stillen, zögern Sie das Stillen immer mehr hinaus. Gehen Sie zu Ihrem Baby und versuchen Sie es durch ruhiges, liebevolles Zureden und Streicheln zu beruhigen. Erst, wenn das gar nichts mehr hilft, geben Sie ihm die Brust.
  • Eine weitere Möglichkeit ist, dass Sie ihm am Nachmittag nochmals zusätzlich die Brust geben, damit Ihr Baby abends und in der Nacht dann sicher satt ist.
  • Wenn Sie den Schoppen geben, können Sie die Milch verdünnen – immer mehr, bis nur noch Wasser im Schoppen ist.
  • Auch der Schoppen kann immer mehr hinausgezögert werden.
  • Und vielleicht ist Ihr Schatz ja bereit für Beikost.

Wenn Sie Ihr Baby nachts noch füttern, machen Sie dies so ruhig wie möglich. Reden Sie wenig, lassen Sie das Licht gedämpft und lassen Sie sich nicht auf Spiele ein.

Wichtig ist, dass Sie Ihr Baby weder mit der Flasche noch an Ihrer Brust einschlafen lassen. Ansonsten gewöhnt es sich daran und will immer die Flasche oder die Brust in der Nacht.


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