So erleichtern Sie Ihrem Kind die Zeitumstellung

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 24. Oktober 2018

Tipps, wie Sie Ihrem Baby und Kleinkind helfen können, sich möglichst problemlos an die Sommerzeit zu gewöhnen.

Warum gibt es überhaupt Sommer- und Winterzeit?

Eigentlich ist die Winterzeit unsere richtige Zeit, denn sie entspricht dem Sonnenstand bzw. Stand der Sterne auf dem 15. östlichen Längengrad (Mitteleuropäische Zeit MEZ). Im Zuge der Ölkrise in den 1970er Jahre überlegte man sich, die Arbeitszeit im Sommer um eine Stunde nach vorne zu verschieben, um das Tageslicht besser ausnutzen zu können - und damit Öl zu sparen. Studien haben jedoch inzwischen belegt, dass die Heizkosten am Morgen die Einsparungen wieder zunichtemachen.

1975 wurde im EU-Raum die Sommerzeit eingeführt, in der die Uhren von März bis Oktober eine Stunde nach vorne gestellt werden. Die Schweiz wollte 1977 ebenfalls die Sommerzeit einführen, jedoch wurde das Referendum ergriffen und gutgeheissen: So verwarfen die Schweizerinnen und Schweizer am 28. Mai 1978 mit 83,8% die Sommerzeit.

Damit war die Schweiz in Europa eine „Zeitinsel“.

Schliesslich erteilte das Parlament dem Bundesrat – gegen den Willen der Bevölkerung – das Recht, ab 1981 die Sommerzeit einzuführen. So wird noch heute am letzten Märzwochenende die Uhr eine Stunde nach vorne und am letzten Oktoberwochenende eine Stunde zurückgestellt.

Nun macht sich aber immer mehr Kritik an der Sommerzeit breit: Im Februar 2018 hat die EU angekündigt, die Zeitumstellung zu überprüfen. Gut möglich also, dass wir dieses Jahr das letzte Mal die Uhren verstellt haben!

PS: Am 28. Oktober 2018 werden die Uhren dann wieder auf Winterzeit nach hinten gestellt.

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