Pucken - aber richtig

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 8. Juni 2016

Die Wickelmethode Pucken soll Babys beruhigen und besser schlafen lassen - vor allem Schreibabys. Allerdings warnen Experten auch vor negativen Wirkungen.

So pucken Sie Ihr Baby richtig

Wenn Sie Ihr Baby pucken möchten, sollten Sie vor allem darauf achten, dass das Tuch oder der Sack nicht zu eng gebunden ist. Ihr Baby sollte Ärmchen und Beinchen noch bewegen können.

Ziel des modernen Pucken ist es, dem Baby eine Hülle zu geben – eine Grenze spüren zu lassen, die ihm Sicherheit und Geborgenheit gibt. Dieses Gefühl erhält es mit einem Pucktuch oder einem speziellen Pucksack, aber auch bis zu einem gewissen Grad mit einem handelsüblichen Schlafsack. Bei letzterem spürt es mit den Beinen die schützende Hülle, während Arme und der Kopf vollkommene Bewegungsfreiheit geniessen. Das kann allerdings auch zu wildem Strampeln führen, was im Pucksack, der enger ist, nicht möglich ist.

Passen Sie die Puck-Hülle zudem der Jahreszeit an: Im Sommer sollten Sie nur ein weiches, luftdurchlässiges Tuch nehmen, während im Winter eine warme, flauschige Decke angebracht ist.

Das Pucken mit einem Tuch

Breiten Sie das Tuch auf der „Spitze stehend“ aus. Legen Sie Ihr Baby auf den Rücken auf die Decke, dass sein Köpfchen auf der eingefalteten Ecke liegt.

Alternativ können Sie auch wickeln, ohne die Arme mit einzupucken. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass die Decke oder das Tuch so eng eingeschlagen wird, dass es sich bei den ersten Bewegungsversuchen Ihres Babys nicht gleich wieder lockert, aber auch so locker, dass das Baby Beine und Arme bewegen kann. Es soll jedoch die "Schutzhülle" klar spüren.

Bis zu welchem Alter soll ich pucken?

Wie lange Sie Ihr Baby pucken möchten, hängt von der Entwicklung Ihres Babys ab. Normalerweise wird mit dem Pucken im Alter von einem Monat bis drei Monate aufgehört. Dabei wird das Baby langsam vom Pucken "entwöhnt“, das heisst, Sie binden das Tuch jedes mal etwas lockerer, bis Ihr Baby quasi ganz ohne Pucktuch auskommt. Als Alternative bieten sich dann auch Babyschlafsäcke an, die Sie weit über das erste Lebensjahr hinaus verwenden können.

Manche Babys zeigen aber auch schon viel früher, dass Sie nicht mehr gepuckt sein möchten, indem Sie die Decke mit kräftigen Tritten wegstrampeln. Dann wissen Sie, dass es den Schutz und die Enge nicht mehr braucht.

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Quellen:

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  • Fotos: © pegbes - Fotolia.com