Sonnenschutz für Stillende

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 3. April 2017

Wenn Sie Ihr Baby stillen, sollten sie auf einen guten Sonnenschutz, vor allem aber auf die richtige Sonnencreme achten.

Nach der Schwangerschaft reagiert Ihre Haut noch immer sehr empfindlich auf die UV-Strahlen der Sonne. Achten Sie deshalb auch während der Stillzeit auf einen guten Sonnenschutz:

Schatten und Sonneneinstrahlung

Suchen Sie wenn immer möglich den Schatten auf und meiden Sie direkte Sonnenbestrahlung. Natürlich gilt das nicht für den ganzen Tag und alle Jahreszeiten, sondern vor allem für die Situationen, wenn die Sonneneinstrahlung besonders intensiv ist:

  • sonnenschutz, stillen, berge, sonneBerge: In der Höhe ist ein guter Sonnenschutz wichtig, denn die Sonneneinstrahlung ist viel intensiver als im Flachland. Zudem reflektiert der Schnee die Sonnenstrahlen, was die Intensität verstärkt.
  • See, Meer: Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen wie Schnee. Aus diesem Grund sollten Sie Ihr Gesicht auch dann gut eincremen, wenn Sie einen Sonnenhut tragen.
  • Jahreszeiten:
    • Von November bis Februar sind im Mittelland die UV-Strahlen schwach und es braucht normalerweise kaum Sonnenschutz.
    • Ab März sollten Sie einen Sonnenschutz auftragen.
    • Von Mai bis August sind die UV-Strahlen sehr intensiv und die Haut braucht unbedingt Schutz durch Kleider und Schatten.
  • sonnenschutz, stillen, sonnenschutz stillendeTageszeit: Über Mittag (11 bis 15 Uhr) sollten Sie direkte Sonnenbestrahlung meiden.

Sonnenschutz

  • Schützen Sie Ihre Haut mit Kleidern (langarmige, leichte Blusen, lange Röcke oder Hosen, Sonnenhut). Mehr dazu unter Sonnenschutz durch Kleider
  • Nicht bedeckte Haut sollte durch eine Sonnencreme geschützt sein. Wählen Sie ein Sonnenschutzmittel mit mineralischem UV-Filter, wie Sie es später auch für Ihr Baby verwenden können. Mehr dazu unter Sonnenschutz für Babys und Die richtige Sonnencreme
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Quellen:

  • Stillförderung Schweiz, Merkblatt mit Empfehlungen zum Sonnenschutz für stillende Mütter, www.stillfoerderung.ch (Abrufdatum 3.4.2017)