Schwimmhilfen für Ihr Baby und Kleinkind

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 12. März 2015

Plantschen im warmen Wasser ist etwas vom Grössten für die Kleinsten. Babywelten zeigt auf, welche Schwimmhilfen es für Ihr Kind gibt und wo die Vor- und Nachteile liegen.

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Eine neuartige Variante, die oft beim Babyschwimmen zum Einsatz kommt, sind die so genannten Kraulquappen. Auch hier gibt es verschiedene Grössen, je nach Alter und Durchmesser des Kinderarmes. Der grosse Vorteil gegenüber Schwimmflügeli ist, dass sie nicht mit Luft sondern mit Schaumstoff gefüllt sind, was die Sicherheit steigert.

Vorteil – siehe auch Schwimmflügeli:

  • Die Kraulquappen haben keine nach aussen stehenden Nähte, sodass sich Ihr Baby oder Kleinkind nicht verletzten kann.
  • Da der Auftrieb auch von unter den Armen her kommt, können die Kinder auch problemlos sich in die Schwimmposition bringen. Brust- und Rückenschwimmen, ja sogar Tauchen ist mit den Kraulquappen möglich.

Nachteile:

  • Die Kraulquappen können die Bewegungsfreiheit leicht einschränken.
  • Die Kraulquappen brauchen beim Transport viel Platz, da man ihnen ja nicht einfach "die Luft rauslassen" kann.

Kraulquappen werden ab dem 7./8. Lebensmonat empfohlen, also dann, wenn die Arme und der Schultergürtel belastbar sind. Die Kraulquappen können bis zu einem Gewicht von 30 kg getragen werden.

Die Anfänger-Kraulquappen (gelb/türkis) sind für Kleinkinder geeignet. Sobald Ihr Kind schon gut das Gleichgewicht im Wasser halten zu kann, werden die Fortgeschrittenen-Kraulquappe (gelb/rot) empfohlen.


Styropor-Kraulquappen

Das sind eigentlich Kraulquappen aus Styropor, die über die Ärmchen gestülpt werden. Der Vorteil gegenüber gängigen Schwimmflügeli ist, dass sie keine Luft verlieren können.

Die Styropor-Kraulquappen gibt es in unterschiedlichen Grössen, die sich jedoch nach den Schwimmfortschritten richten. Diese Schwimmhilfe wird ab dem siebten, achten Lebensmonat empfohlen.


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Bereits Babys können mit einem Schwimmtrainer alleine im Wasser „schweben“ – natürlich nur, wenn Mami und Papi in unmittelbarer Nähe sind. Der unter dem Label Freds Swimtrainer bekannt gewordene Ring, von dem es bereits Kopie-Produkte gibt, hält mit seinem Sicherheitsgurt und den aufblasbaren Polstern das Baby fest, sodass es – im Gegensatz zu einem Schwimmring – nicht durchrutschen kann.

Vorteil:

  • Das Baby oder Kleinkind „liegt“ quasi im Wasser, gewöhnt sich also bereits an die ideale Schwimmposition.
  • Verschiedene, aufblasbare Kammern, Polster und verstellbare Sicherheitsgurte sorgen für Sicherheit und verhindern ein Durchrutschen oder Kippen Ihres Babys.
  • Schwimmtrainer können je nach Alter und Lernfortschritt des Kindes eingesetzt werden. Je besser Ihr Kind sich über Wasser halten kann und je älter es wird, desto grösser der Schwimmtrainer, aber auch: Desto weniger Luft hat er.

Der Schwimmtrainer eignet sich für Babys ab drei Monaten bis Kinder von vier Jahren.


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Quellen:

  • Fotos: Bema, freds Swimmtrainer, thieme kaulquappen, alla hres, Babywelten GmbH