Pränatale Bluttests
Eröffnet am 26. August 2013 um 20:40 Uhr von Lisa, bisher 4 Antworten.
Beiträge zu diesem Thema (5 Beiträge)
Lisa schrieb:
Mo, 26. August 2013, 20:40Hallo liebe "Frisch-Schwangeri"
es nimmt mich eifach wunder, will letschtes Jahr soviel drüber gschriebe worde isch: Lönd - oder händ - oder würdet ihr mit eim vo dene drüü neue Bluttest eues Baby uff Trisomie 21 oder en anderi Chromosome-Störig teschte loh?
Wo ich min Sohn erwartet ha, hätt das leider no nöd geh - ich weiss nöd, wien ich hüt entscheide würde... ich bin echt gspannt was ihr meindet....
E ganz schöni Schwangerschaft no!
Lisa
es nimmt mich eifach wunder, will letschtes Jahr soviel drüber gschriebe worde isch: Lönd - oder händ - oder würdet ihr mit eim vo dene drüü neue Bluttest eues Baby uff Trisomie 21 oder en anderi Chromosome-Störig teschte loh?
Wo ich min Sohn erwartet ha, hätt das leider no nöd geh - ich weiss nöd, wien ich hüt entscheide würde... ich bin echt gspannt was ihr meindet....
E ganz schöni Schwangerschaft no!
Lisa
Lisa, Community-Managerin


ladyluna schrieb:
Mi, 2. Oktober 2013, 15:52Ich würde mein Kind darauf testen lassen, wenn es bereits Fälle dazu in meiner Familie gab oder ein Verdacht dazu besteht. Verwerflich finde ich es aber auch nicht wenn man aus reiner Vorsicht einen pränatalen Bluttest macht...
Schnufeli schrieb:
Mo, 7. Oktober 2013, 19:56Hallo Lisa
Ich denke, die Wichtigste Frage dazu ist: Würdest Du das Baby abtreiben, wenn es die Diagnose Trisomie 21 hat oder nicht.
Wenn du das mit nein beantwortest, bin ich der Meinung, dass gar keine Trisomie- Abkärung in Frage kommt, die nicht nur per Ultraschall ermittelt werden kann, denn Du möchtest das Kind so oder so. Also warum denn weiteren unnötigen Risiken aussetzen?
Wenn Du diese Frage mit Ja beantwortest, finde ich es schwierig zu sagen, was oder wieviel Tests gemacht werden müssen um zu entscheiden, ab wann die "Erkrankung" oder das "Leiden" des Kindes oder der Eltern so gross ist, dass es abgetrieben werden darf oder soll.
Klar sind Bluttests nichts gefährliches, warum denn nicht, doch die Entscheidung, je nachdem wie das Resultat ausfällt muss vor dem Bluttest stehen, sonst ist es meiner Meinung nach nicht authentisch...
Ich hab bei beiden nur die Nackenfalten angeschaut. Bei uns stand fest, wir möchten die Kinder so oder so. Jetzt sind beide gesund und munter!
Grüessli Schnufeli
Ich denke, die Wichtigste Frage dazu ist: Würdest Du das Baby abtreiben, wenn es die Diagnose Trisomie 21 hat oder nicht.
Wenn du das mit nein beantwortest, bin ich der Meinung, dass gar keine Trisomie- Abkärung in Frage kommt, die nicht nur per Ultraschall ermittelt werden kann, denn Du möchtest das Kind so oder so. Also warum denn weiteren unnötigen Risiken aussetzen?
Wenn Du diese Frage mit Ja beantwortest, finde ich es schwierig zu sagen, was oder wieviel Tests gemacht werden müssen um zu entscheiden, ab wann die "Erkrankung" oder das "Leiden" des Kindes oder der Eltern so gross ist, dass es abgetrieben werden darf oder soll.
Klar sind Bluttests nichts gefährliches, warum denn nicht, doch die Entscheidung, je nachdem wie das Resultat ausfällt muss vor dem Bluttest stehen, sonst ist es meiner Meinung nach nicht authentisch...
Ich hab bei beiden nur die Nackenfalten angeschaut. Bei uns stand fest, wir möchten die Kinder so oder so. Jetzt sind beide gesund und munter!
Grüessli Schnufeli
tigerlöwenbaby schrieb:
Mo, 7. Oktober 2013, 23:36Hallo Zäme
Bin voll der Meinung von Schnufeli. Spricht mir aus der Seele.
Habe bei meinem Kind auch nur Nackenfalte gemessen. Obwohl Schwanger mit 40ig. Ich denke ein bisschen Gottvertrauen sollte man haben und aufs Innere hören. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl und so kam es auch heraus. Ein gesunder vifer Knabe und dennoch ein Anfängerbaby. Schreit nur wenn er extrem aber wirklich extrem hunger hat. Oder wenn er schlecht träumt. Lässt sich dann aber sehr leicht beruhigen. Bin froh, habe ich ein solch gutes, gesundes und einfaches Kind bekommen.
Bin voll der Meinung von Schnufeli. Spricht mir aus der Seele.
Habe bei meinem Kind auch nur Nackenfalte gemessen. Obwohl Schwanger mit 40ig. Ich denke ein bisschen Gottvertrauen sollte man haben und aufs Innere hören. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl und so kam es auch heraus. Ein gesunder vifer Knabe und dennoch ein Anfängerbaby. Schreit nur wenn er extrem aber wirklich extrem hunger hat. Oder wenn er schlecht träumt. Lässt sich dann aber sehr leicht beruhigen. Bin froh, habe ich ein solch gutes, gesundes und einfaches Kind bekommen.
Linah schrieb:
Mi, 26. März 2014, 14:15Liebe Lisa
Ich kenne mich mit Trisomie 21 etwas aus.
Die Aussage von Schnufeli: "Klar sind Bluttests nichts gefährliches, warum denn nicht, doch die Entscheidung, je nachdem wie das Resultat ausfällt muss vor dem Bluttest stehen, sonst ist es meiner Meinung nach nicht authentisch..." kann ich voll und ganz unterstreichen.
Zudem sagt ein Bluttest nicht sehr viel aus, selbst wenn er anzeigt, dass eine Trisomie vorliegt (Resp. vorliegen könnte). D.h. auch mit dem neuen Test bleibt in jedem Fall z.b. eine Fruchtwasseruntersuchung notwendig um ein klareres Ergebnis zu bekommen. Aber auch hier ist das Resultat nie zu 100% sicher. Ich weiss von einer Familie, die durch die Fruchtwasseruntersuchung die Nachricht hatte; zu 99% Trisomie 21. Im letzten Moment haben die Eltern entschieden, doch nicht abzutreiben. 5 Monate später kam ein vollkommen gesundes Baby zur Welt...
Ich gehe noch einen Schritt weiter: Es gibt unzählige angeborene Behinderungen die man vor der Geburt nicht nachweisen kann z.B. Autismus, andere geistige Behinderungen, Cerebrale Lähmungen, Seh- und Hörbehinderungen etc. etc.
Beim Down-Syndrom (der Entdecker hiess Dr. Down) weiss man -im Gegensatz zu anderen Behinderungen- meist genau was auf einem Zukommt. Ich sehe dies als Chanche nicht als Fluch.
Ich habe demnächst die 1. Trimester-Untersuchung und auch ich werde es bei der Standartuntersuchung lassen.
Hier eine, aus meiner Sicht interessante Doku über Trisomie 21:
http://www.youtube.com/playlist?list=PL72568B871F08F140
Liebe Grüsse Linah
Ich kenne mich mit Trisomie 21 etwas aus.
Die Aussage von Schnufeli: "Klar sind Bluttests nichts gefährliches, warum denn nicht, doch die Entscheidung, je nachdem wie das Resultat ausfällt muss vor dem Bluttest stehen, sonst ist es meiner Meinung nach nicht authentisch..." kann ich voll und ganz unterstreichen.
Zudem sagt ein Bluttest nicht sehr viel aus, selbst wenn er anzeigt, dass eine Trisomie vorliegt (Resp. vorliegen könnte). D.h. auch mit dem neuen Test bleibt in jedem Fall z.b. eine Fruchtwasseruntersuchung notwendig um ein klareres Ergebnis zu bekommen. Aber auch hier ist das Resultat nie zu 100% sicher. Ich weiss von einer Familie, die durch die Fruchtwasseruntersuchung die Nachricht hatte; zu 99% Trisomie 21. Im letzten Moment haben die Eltern entschieden, doch nicht abzutreiben. 5 Monate später kam ein vollkommen gesundes Baby zur Welt...
Ich gehe noch einen Schritt weiter: Es gibt unzählige angeborene Behinderungen die man vor der Geburt nicht nachweisen kann z.B. Autismus, andere geistige Behinderungen, Cerebrale Lähmungen, Seh- und Hörbehinderungen etc. etc.
Beim Down-Syndrom (der Entdecker hiess Dr. Down) weiss man -im Gegensatz zu anderen Behinderungen- meist genau was auf einem Zukommt. Ich sehe dies als Chanche nicht als Fluch.
Ich habe demnächst die 1. Trimester-Untersuchung und auch ich werde es bei der Standartuntersuchung lassen.
Hier eine, aus meiner Sicht interessante Doku über Trisomie 21:
http://www.youtube.com/playlist?list=PL72568B871F08F140
Liebe Grüsse Linah
