Tipps für den Samichlaus-Besuch

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 28. Oktober 2019

Wenn der Samichlaus zu Besuch nach Hause kommt, gibt es ein paar Vorbereitungen, die Sie treffen sollten. Babywelten erklärt, wie der Besuch für alle zur Freude werden kann.

Mögen Sie sich noch an Ihr letztes Erlebnis mit dem Samichlaus erinnern? Als Sie nervös, vielleicht sogar ängstlich waren, als der grosse Mann mit dem dunklen Schmutzli zu Ihnen kam? Und so genau wusste, was Sie im letzten Jahr gut und was Sie wengier gut gemacht haben?

Dann haben Sie ein sehr gutes Gedächtnis und werden die meisten der Tipps ohnehin schon kennen. Andernfalls haben wir hier ein paar Ratschläge zusammengestellt, damit der Besuch des Samichlaus bei Ihnen und dem kleinen Schatz ein positives und unvergessliches Erlebnis wird.

Vorbereitung

Samichlaus buchen

In der Schweiz kommt der Samichlaus gerne zu den Kindern nach Hause. Einzelne Gemeinden bieten auch "Gemeinschaftsbesuche beim Samichlaus" selbst an, sei das in der Kirche oder in einer weihnachtlich geschmückten Hütte.

Wenn Sie möchten, dass der Samichlaus zu Ihnen nach Hause kommt, erkundigen Sie sich im Herbst bei der Nikolausgesellschaft in Ihrer Region oder der Kirchgemeinde.

Vor dem Besuch

  • Kündigen Sie Ihrem Kind/Ihren Kindern den Besuch des Samichlaus ein. Zum einen erhöhen Sie damit die Vorfreude, zum anderen nehmen Sie damit auch etwas Angst.
  • Machen Sie Ihrem Kind/Ihren Kindern keine Angst vor dem Samichlaus. Sprechen Sie mit Ihrem Kind/Ihren Kindern über mögliche Ängste. Stellen Sie den Samichlaus in einem postiven Licht dar: Der Samichlaus steckt keine Kinder in den Sack und Schmutzli schlägt auch keine Kinder mit seiner Fitze.
  • Üben Sie mit Ihrem Kind/Ihren Kindern ein altersgerechtes Versli ein. Babywelten hat eine Auswahl zusammengestellt
  • Legen Sie eine gut lesbare Tugendliste für den Samichlaus bereit. Sie können auch ein paar Geschichten aufschreiben, die der Samichlaus, je nach Zeit und Können, in seine Erzählungen einbinden kann.
  • Nennen Sie nur eine schlechte Eigenschaft, oder eine Sache, die Sie gerne "ändern" möchten. Mehr wäre für das Kind zuviel. Wenn es aber nur eine "schlechte Angewohnheit" bis zum nächsten Jahr verbessern muss, dann ist das für das Kind überschaubar.
  • Vermeiden Sie beim Tadel diskrimierende Aussagen wie "macht noch ins Bett" oder "Lutscht noch immer am Daumen". Geübte Samichläuse werden solche negativen Aussagen nicht vorbringen.
  • Schreiben Sie auch auf, wenn der Samichlaus etwas nicht fragen oder erwähnen soll, beispielsweise wenn ein Kind ein Gebrechen hat oder wenn der anwesende Mann nicht der Papi ist.
  • Bereiten Sie das Chlaus-Säckli vor und legen Sie es zusammen mit der Tugendliste vor die Türe (oder an den vereinbarten Ort).
  • Sorgen Sie am Abend des Samichlaus-Besuches für eine festliche Stimmung im Wohnzimmer. Bereiten Sie dem Samichlaus einen Stuhl vor und vielleicht ein Glas Wasser - vorzüglich mit einem Röhrli (Strohhalm), denn der Bart lässt normales trinken nicht zu.
  • Legen Sie eine Decke auf dem Boden, damit der Samichlaus hier sein Säckli ausleeren kann. Wenn der Platz beschränkt ist, können Sie auch eine Schüssel hinstellen.
  • Sicherlich freut sich der Samichlaus auch über ein oder zwei Guetzli (seine Begleitpersonen bitte nicht vergessen) und dann über ein kleines Trinkgeld, das Sie bereitlegen können.

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