Babysitter

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 11. April 2014

Ein Babysitter ist die ideale Betreuungsvariante für Ihr Kind, wenn Sie am Abend in Ausgang gehen möchten oder jemanden für ein paar Stunden suchen. Auf was Sie bei der Wahl eines guten Babysitters achten sollten.

Unter Babysitter versteht man eine Person, die unregelmässig bei Ihnen zu Hause zur Ihrem Kind schaut. Vor allem am Abend, wenn Sie und Ihr Partner beruflich oder privat mal ausser Haus sind.

Oftmals sind es heranwachsende Jugendliche, Mädchen wie immer mehr auch Jungs, die sich als Babysitter ein wenig Sackgeld dazu verdienen.

Wie findet man einen Babysitter

babysitter, babysitter engagieren, guter babysitterWenn Sie keinen Jugendlichen aus Ihrem privaten Umfeld engagieren können, dann fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach, ob es eine Babysittervermittlung gibt. Auch das Rote Kreuz vermittelt Adressen von Babysittern, vor allem solchen, die den Kurs Babysitter absolviert haben.

Auf was sollten Sie achten, wenn Sie einen Babysitter engagieren?

Wenn Sie die/den Jugendlichen nicht kennen oder sie/er nicht von einer offiziellen Vermittlungsstelle empfohlen wurde, fragen Sie sie/ihn unbedingt, ob sie/er einen Babysitterkurs absolviert hat.

Beim Kurs des Roten Kreuzes beispielsweise lernen die Jugendlichen ab 13 Jahren in zehn Lektionen die Grundlagen für die Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern. Sie lernen, einen Schoppen zu geben, das Kind zu Bett zu bringen und machen sich mit geeigneten Spielen und Aktivitäten vertraut. Nach dem Kurs wissen sie auch, auf welche Gefahren sie achten müssen, um Unfällen vorzubeugen.

Laden Sie den Babysitter Tage vor dem eigentlichen Termin zu sich zu einem Gespräch ein, um sich gegenseitig kennenzulernen. Stellen Sie Fragen, beobachten Sie das Verhalten gegenüber Ihrem Kind und die Reaktion Ihres Kindes.

Zeigen und Erklären Sie dem Babysitter alles, was er wissen muss. Dazu gehört nicht nur, was Ihr Kind zu Essen erhält und was seine Eigenarten sind, sondern auch, welche Zu-Bett-Geh-Riutale sie haben.

Vereinbaren Sie mit dem Babysitter einen verbindlichen Tarif.

Machen Sie einen „Testlauf“: Lassen Sie den Babysitter kommen und bleiben aber nur kurz weg, bzw. in der Nähe.

Checkliste für den ersten Abend

Wir haben hier ein paar wichtige Dinge zusammengestellt, die mithelfen, dass der Babysitter-Abend für Ihr Kind wie auch den Babysitter zu einem erfreuten Ereignis wird.

  • Bereiten Sie Ihr Kind auf den Babysitter vor: Erzählen Sie ihm, dass eine Freundin, ein Freund extra für ihn kommt, um den Abend mit ihm zu verbringen – sein Hütekind.
  • Erstellen Sie eine kleine Liste, was der Babysitter alles tun soll, bzw. wie das Zu-Bett-Gehen-Ritual Ihres Kindes abläuft. Auf der Liste soll auch aufgeführt sein, wenn Ihr Kind spezielle Medikamente benötigt.
  • Bestellen Sie den Babysitter eine viertel bis halbe Stunde früher als nötig, damit Sie Ihr Kind in aller Ruhe „übergeben“ können. Spielen Sie mit beiden noch, sprechen Sie mit beiden, sodass Ihr Kind spürt, dass es dem Babysitter vertrauen kann.
  • Sagen Sie auf Wiedersehen: Verschwinden Sie dann nicht einfach, sondern sagen Sie Ihrem Kind auf Wiedersehen und wünschen Sie ihm einen schönen Abend und gute Nacht. Sollte es nun weinen, erklären Sie, dass Sie bald zurück sein werden und es solange einen tollen Spielkameraden hat.
  • Legen Sie Ihre Handynummer und ein geladenes Telefon bereit – evt auch die Handynummer Ihres Partners.
  • Zeigen Sie dem Babysitter, wo Ihre Hausapotheke mit Pflaster usw. zu finden ist.
  • Informieren Sie den Babysitter, falls jemand noch bei Ihnen vorbeikommt. Ansonsten soll der Babysitter niemandem die Haustüre öffnen.

Kosten

Die Kosten für einen Babysitter sind sehr unterschiedlich und hängen davon ab:

  • wie alt ist der Babysitter
  • wie viele Kinder sind zu betreuen
  • wie gut ausgebildet und erfahren ist der Babysitter
  • zu welcher Tageszeit und wie lange betreut er die Kinder

Wenn der Babysitter älter als 18 Jahre ist, so müssen Sie auf den Lohn Sozialbeiträge (AHV/IV/EO/ALV) entrichten.

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