Kindertagesstätte (Kitas, Krippe)

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 20. August 2015

Kinderkrippen sind die gängigste Art der Fremdbetreuung. Hier sind Profis am Werk und die Kinder sind unter Gleichaltrigen. Babywelten erklärt die Vor- und Nachteile von Tagesstätten.

kita, kindertagesstätte, hort, schweizIn den letzten Jahren sind in der Schweiz sehr viele Krippen und Kindertagesstätten entstanden, sodass es heute leichter ist, einen Krippenplatz zu finden. Allerdings gibt es in Grossstädten noch immer einen Mangel, weshalb Sie sich rechtzeitig nach einem idealen Platz umsehen sollten.

Eine Kindertagesstätte (KIta, Krippe, Hort) ist eine Institution, die an Werktagen ganztags geöffnet ist. Ihr Kind erhält dort das Mittagessen, Znüni und Zvieri und hat oftmals auch die Möglichkeit, in der Krippe Zmorge zu essen.

Vorteile der Unterbringung in einer Tagesstätte

  • Tagesstätten vereinbaren mit Ihnen meist längerfristige Betreuungsverträge, die Ihnen die Sicherheit gibt, dass Sie Ihr Baby für die nächsten Monate, wenn nicht Jahre gut aufgehoben wissen.
  • Die Betreuung wird mit halben oder ganzen Tagen vereinbart. Stundenweise Betreuung ist eher die Seltenheit.
  • Die Krippe übernimmt auch erzieherische Aufgaben.
  • Die Krippe wird von professionell ausgebildeten Leiterinnen geführt. Sie können also absolut beruhigt Ihr Kind am Morgen bringen und wissen, dass es gut betreut wird.
  • Ihr Kind kommt mit anderen Kindern im gleichen oder unterschiedlichen Alter zusammen. Das fördert den sozialen Umgang mit anderen Kindern und gibt ihm neue Anregungen.
  • Der Tagesablauf ist strukturiert, was Ihrem Kind Sicherheit gibt.
  • Das Spielangebot in einer Tagesstätte ist meist grösser als das bei einer Tagesmutter.

Nachteile einer Tagesstätte

  • Die Krippen haben fixe Öffnungszeiten. Das kann zu Problemen und Stress führen, wenn Sie unregelmässige Arbeitszeiten haben, öfters mal Überstunden machen müssen oder einen weiteren Arbeitsweg mit Verkehrsstaus haben.
  • Viele Krippen lehnen es ab, die Kinder zu betreuen, wenn sie krank sind. Mittlerweile gibt es jedoch Versicherungen, die zumindest den finanziellen Verlust ausgleichen, wenn Ihr Kind krank ist und deswegen nicht in die Krippe kann. Das Problem, dass Sie für diese Zeit jedoch eine alternative Betreuung suchen oder zu Hause bleiben müssen, bliebt jedoch bestehen.
  • Ihr Kind wird unter Umständen von verschiedenen Personen betreut – damit fehlt eine klare Bezugsperson.
  • Da Ihr Kind immer wieder mit anderen Kindern zusammen kommt, wird es anfänglich häufig krank sein. Doch mit den Jahren werden Sie merken, dass es nicht mehr jede Grippewelle mitmacht und vor allem in der Schule dann durchschnittlich weniger krank ist als andere Kinder.​

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Quellen:

  • KibeSuisse, Kindertagesstätten www.kibesuisse.ch (10.4.2014)4
  • Zürich, Kinderkrippenversicherung, www.zurich.ch (Abrufdatum 20.8.2015)
  • Foto: © Robert Kneschke - Fotolia.com