

Der Kindergarten
Der Kindergarten ist in der Schweiz die erste Stufe der Volksschule und Beginn der Schulpflicht. In der Regel dauert der Kindergarten zwei Jahre, wobei in einigen Kantonen das erste Jahr freiwillig ist. In der Regel sind die Kinder vier bis fünf Jahre alt, wenn sie in den Kindergarten kommen.
Im Kindergarten wird Ihr Kind in seiner individuellen Entwicklung unterstützt und gefördert – immer im Hinblick auf Bildung. Ihr Kind erwirbt zusammen mit anderen Kindern Wissen über Dinge und Zusammenhänge. Dadurch wird das Kind in die Lage versetzt, seine Um- und Mitwelt zu verstehen und sich aktiv handelnd einzubringen.
Die Kinder regen sich gegenseitig an und lernen voneinander. Das gemeinsame Spielen, Forschen und Entdecken weckt die Freude und Motivation am Lernen.
Dem Kind werden im Kindergarten aber auch Werte und Normen, beispielsweise Rücksichtnahme, Sorge und Achtung für andere Menschen, Tiere und Pflanzen vermittelt. Aber auch der Aufbau von Vertrauen in Personen und Gemeinschaft und das Gefühl der Zugehörigkeit sind wichtige Anliegen.
Und nicht zuletzt sorgt sich die Lehrperson im Kindergarten um das Wohlergehen des Kindes und unterstützt seine körperliche, geistige und psychische Entwicklung.
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Lehrplan
Im Kindergarten wird bereits nach einem verbindlichen Lehrplan „unterrichtet“. Der Lehrplan umschreibt die verschiedenen Bildungsbereiche und die zu erlangenden Basiskompetenzen.
Natürlich wird im Kindergarten noch nicht nach Fächern unterrichtet. Vielmehr soll Ihr Kind Im Spiel und bei anderen Aktivitäten die im Lehrplan definierten Kompetenzen lernen. Die Unterrichtssprache ist in der Deutschschweiz grundsätzlich Mundart. Je nach Kanton kann es aber vorkommen, dass gewisse Situationen auf Hochdeutsch abgehalten werden.
Beobachten und Beurteilen auf der Kindergartenstufe
Die Lehrperson beobachtet und beurteilt Ihr Kind aufgrund der im Lehrplan genannten Basiskompetenzen. Sie werden also in der zweiten Hälfte des Kindergartenjahres ein Elterngespräch haben.
Dabei wird auf den Entwicklungsstand, das Wissen, Können und die Einstellungen und Haltungen ihres Kindes eingegangen.
Die Beurteilung wird auf einem Formular festgehalten, das am Ende des Kindergartenjahres – oftmals zusammen mit den von Ihrem Kind erstellten Zeichnungen – den Eltern abgegeben wird.




