

Die richtige Sonnencreme
Aluminium
Sonnenschutzcremes mit Titandioxid als UV-Filter kommen oftmals nicht ohne Aluminium aus. Es dient als notwendige Ummantelung für die Titandioxidpartikel.
Aluminium ist umstritten und steht im Verdacht, beispielsweise das Nervensystem und die Fruchtbarkeit zu schädigen. Deshalb wurde in Frankreich die Empfehlung ausgesprochen, die Aluminiumkonzentration in Deos auf 0,6 Prozent zu beschränken. Für andere Kosmetikprodukte gibt es noch keinen Richtwert.
Die in den von Ökotest untersuchten Sonnenschutzmitteln gefunden Aluminiumkonzentration ist jedoch so gering, dass sie als unbedenklich bewertet wurde.
Entzündungshemmende Substanzen
Panthenol, Aloe vera, Bisabolol und Ectoin sind entzündungshemmende Substanzen, die vom deutschen Bundesamt für Risikobewertung als kritisch eingestuft werden.
Weniger kritisch sind Calendula, Glycyrrhiza Inflata Root Extract und Tilliroside, die aber auch eine „durch Sonnenlicht bewirkte Rötung der Haut verzögern oder verhindern" können. Damit gaukeln diese Substanzen vor, dass man länger in der Sonne bleiben kann, weil die Haut noch nicht rot wird.
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Quellen:
- Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV, FAQ UV-Filter und Sonnenschutzmittel, www.blv.admin.ch (Abrufdatum 8.6.2015)
- Broschüre Sonnenschutz der Krebsliga Schweiz, shop.krebsliga.ch (3.4.2017)
- K-Tipp, 12/2016 Seite 20/21
- ÖKO-TEST, Sonnensch(m)utz, 6, 2015
- Foto: travnikovstudio by fotolia




