So schützen Sie Ihr Kind im Winter

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 24. Januar 2017

Herumtollen im Schnee, schlittlen oder skifahren, das sind die schönsten Vergnügen für Kinder im Winter. Doch Kinder brauchen bei eisigen Temperaturen einen besonderen Schutz.

Kleine Kinder brauchen täglich frische Luft und Sonne, wenn es sie dann hat. Das ist auch wichtig für die Bildung von Vitamin D. Deshalb sollten Sie ihre Kinder jeden Tag nach draussen schicken - auch im Winter.

Doch aufgepasst: Kleine Kinder brauchen bei eisigen Temperaturen einen besonderen Schutz. Denn die Kinderhaut ist noch viel dünner als die eines Erwachsenen. So verlieren Kinder rascher an Wärme.

Dadurch können sogenannte Kälteschäden entstehen.

Babywelten erklärt, worauf Sie bei Temperaturen um oder gar unter dem Nullpunkt besonders achten sollten.

1. Gut eincremen

kinder, schnee, eincremenDie trockene Luft, der rauhe Wind und der ständige Wechseln von drinnen und draussen fordern die zarte Kinderhaut. Deshalb sollten Sie sie gut eincremen.

Verwenden Sie dazu eine gut fettende Creme und keine Feuchtigkeitscreme. Diese würde die Haut noch mehr austrocknen und kühlen.

Falls Sie IHr Kind auch vor den Sonnenstrahlen schützen müssen, sollten Sie zuerst die Sonnencreme auftragen, einwirken lassen und danach die Wind- und Wettercreme.

Sonnenschutz

Wenn Sie in die Höhe gehen oder wenn Schnee liegt, sollten Sie unbedingt an Sonnenschutz denken. Pro 1000 Höhenmeter nimmt die Intensität der Sonnenstrahlen um 10% zu. Zudem reflektiert der Schnee fast 90% der UV-Strahlung.

Auch wenn die Sonne nicht scheint, sollten Sie eine Sonnencreme verwenden, denn bis zu 80% der gefährlichen UV-Strahlen finden ihren Weg auch durch die Wolken - und werden unter Umständen sogar noch verstärkt: Bei lockeren, weissen Wolken ist die Strahlung 15% stärker als bei blauem Himmel.

Sonnenschutz für den Winter sollte einen hohen Faktor aufweisen und vor allem fetthaltiger als Sommersonnencreme sein. Ideal sind Cremes mit Shea-Butter oder pflanzlichen Ölen, die die Haut auch noch vor Feuchtigkeitsverlust schützen.

Um sicher zu gehen, dass die Sonnencreme keine hormonelle Wirkung hat, sollten Sie Creme mit mineralischem Filter auf der Basis von Titandioxid und Zinkoxid verwenden.

Mehr dazu unter Die richtige Sonnencreme

Lippen und Nase schützen

Vergessen Sie nicht, die Lippen mit einer fettenden Lippenpomade einzucremen. Produkte mit Bienenwachs sind besonders zu empfehlen.

Sie können aber auch eine reichhaltige Creme mit Mandelöl und Calendula nehmen: Mandelöl fettet sehr gut und Calendula und Kamille wirken entzündungshemmend. Das beruhigt auch die bereits wunden Stellen.

Sie können um die empfindlichen Naseneingänge ebenfalls etwas fettige Creme geben. Das reduziert bei feuchten Nasen die Verdunstungskälte.


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Quellen:

  • Krebsliga Schweiz, Sonnenschutz, Prävention www.krebsliga.ch (Abrufdatum 3.2.2016)
  • Fotos: Nadezhda1906/Onoky/Jenkoataman by Fotolia