Übersicht Kinderwunschbehandlungen (Reproduktionsmedizin)

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 23. März 2016

Wenn es auf natürlichem Weg nicht klappt, dann hilft vielleicht die Medizin. Die Reproduktionstechniken haben in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Babywelten zeigt, welche Möglichkeiten es gibt, den Kinderwunsch trotz Problemen zu erfüllen und wie das funktioniert.

Intratubarer Gametentransfer (Gamete Intrafallopian Transfer, GIFT)

Beim intratubaren Gametentransfer werden die zuvor entnommenen Eizellen zusammen mit den aufbereiteten Spermien des Partners direkt in den Eileiter eingebracht, wo es dann zu einer natürlichen Befruchtung kommen sollte.

Das GIFT-Verfahren wurde früher vor allem bei der ungeklärten (idiopathischen) Kinderlosigkeit eingesetzt, wird heute jedoch nur noch selten durchgeführt, da das Risiko einer Eileiterschwangerschaft besteht. Die Methode wurde fast vollständig durch die IVF abgelöst.

Chirurgischer Eingriff

Verstopfte Eileiter, Endometriose, Fibrome und Eierstock-Zysten - in Verbindung mit Fruchtbarkeitsproblemen - werden oft chirurgisch behandelt.

Leihmutter/Eispenden

Die Inanspruchnahme einer Leihmutter, also einer Frau, die anstelle der Mutter das Embryo austrägt und zur Welt bringt, ist in der Schweiz verboten. Ebenso sind in der Schweiz die Ei- und die Embryonenspende verboten. Keimzellen oder imprägnierte Eizellen dürfen nach dem der Tod der Person, von der sie stammen, nicht mehr verwendet werden.

Aus diesem Grund gehen Paare, die eine Leihmutterschaft möchten, ins Ausland.

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Quellen: