Pflanzen & Kräuter (Phytotherapie)

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 19. März 2016

Seit Jahrtausenden setzen die Menschen auf die heilenden Kräfte von Pflanzen und Kräutern. Babywelten zeigt, welche Kräuter bei Kinderwunsch unterstützend wirken können.

Vorsicht bei diesen Kräutern, sollten Sie bereits schwanger sein

So wie es Kräuter gibt, die Ihren Kinderwunsch unterstützen könnnen, gibt es auch Pflanzen und Kräuter, die Sie nun lieber meiden sollten - vor allem in der zweiten Zyklushälfte, wenn die Möglichkeit besteht, dass Sie schwanger sind.

Lesen Sie dazu auch: Pflanzen und Kräuter, die während der Schwangerschaft tabu sind

Bärentraube, Ginseng, Wacholder, Eisenkraut, Thuja

Diese Pflanzen können frühzeitige Wehen auslösen und sollten Sie deshalb bis kurz vor dem Geburtstermin meiden.

Beifuss, Rosmarin, Salbei, Thuja, Thymian, Wermut

Diese Pflanzen enthalten Thujon, ein Nervengift, das in höherer Dosierung Verwirrtheit, Schwindel und epileptische Krämpfe hervorrufen kann. Sollten Sie eine dieser Pflanzen in grösseren Mengen einnehmen, wenn Sie (unwissend) schon schwanger sind, könnte dies abtreibend wirken. Deshalb sollten Sie konzentrierte Substanzen wie Öl oder Tinkturen meiden. Tee (maximal zwei Tassen pro Tag) können Sie bedenklos konsumieren.

Borretsch, Huflattich

Diese beiden Pflanzen können die Leber des Ungeborenen schädigen.

Himbeerblätter

himmbeerHimmbeerblätter enthalten einen Wirkstoff, der den Muttermund und die Gebärmutter lockerer macht. Deshalb ist Himmbeertee in der 1. Zyklushälfte sowie in der späteren Schwangerschaft sehr wertvoll.

Jedoch sollten Sie Himbeerblätter in der 2. Zyklushälfte und, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie nun schwanger sind, meiden. Es könnte dann zu einem Abort führen.

Petersilie

peterliPetersilie sollten Sie vorläufig meiden.

Das Küchenkraut wurde früher wegen seiner abortiven Wirkung als Abtreibungsmittel eingesetzt.

Wichtig: Die Behandlung mit Heilpflanzen oder alternativen Therapien sollte nur in Begleitung einer Fachperson durchgeführt werden. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten. Bei Unsicherheiten oder Fragen zu Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Einnahme von Hormonpräparaten oder anderen Medikamenten wenden Sie sich bitte an Ihre Ärtzin/Ihren Arzt oder Ihre Hebamme.

Adressen

Schweizerische Medizinische Gesellschaft für Phytotherapie
www.smgp.ch

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Quellen:

  • Fotos: Olbertz, Ra Boe / Wikipedia, Peter Bubenik, Rita Erfurt, Garitzko, Goldlocki