Mami werden mit 35-39 Jahre

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 28. Juni 2018

Das Alter von 35 bis 39 Jahre ist eine sehr gute Zeit, ein Baby zu bekommen. Allerdings wird es mit jedem Jahr schwieriger, schwanger zu werden.

Beruf/Karriere

jung mami werden, beruf, karriere, schwangerSicherlich haben Sie bereits einen interessanten Job. Doch noch sind Sie jung genug, um auch in ein paar Jahren, wenn Ihr Kind dann älter ist, wieder problemlos in den Arbeitsmarkt einzusteigen.

Dennoch sollten Sie sich jetzt bewusst werden, dass ein Baby ein einschneidender Schritt in Ihr Leben ist. Auch wenn Sie die Kinderbetreuung gut organisieren können – sie werden gedanklich, emotional und zeitlich nicht mehr so frei sein, Ihren Job auszuführen. Ein Baby kann auch einen Knick in Ihrer Karriereleiter bedeuten, dessen sollten Sie sich bewusst sein.

Finanzielle Situation

schwanger werden, jung schwanger, finanzenSicherlich sind Sie und Ihr Partner jetzt Doppelverdiener. Das kann sich nach der Geburt Ihres Babys ändern. Vielleicht werden Sie dann weniger oder gar nicht mehr arbeiten. Aber auch, wenn sie weiterhin voll berufstätig sind, wird sich Ihre finanzielle Situation ändern.

Denn ein Baby kostet - siehe Was kostet ein Kind?

Machen Sie ein Haushaltsbudget um sicher zu gehen, dass Sie sich jetzt eine Schwangerschaft bzw. ein Kind leisten können! Vor allem, wenn Sie gerade Wohneigentum gekauft haben…

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Erziehung Ihres Kindes

erziehung kinder, schwangerschaft, spät schwangerSie und Ihr Partner können schon auf einige Lebenserfahrung zurückblicken. Das wird Ihrem Kind zugutekommen. Sie werden Ihr Kind anders erziehen, als Eltern, die gerade 20 geworden sind. Sie haben Ausdauer und Geduld, Qualitäten, die Sie zur Erziehung kleiner Kinder brauchen.

Sie werden vielleicht aber auch ängstlicher sein, weil Sie die Gefahren besser einschätzen können. Denken Sie daran, dass Ihr Kind seine eigenen Erfahrungen machen soll. Vorsicht ist sicherlich gut – in Watte einpacken aber weniger.

Deutsche Forscher haben übrigens festgestellt, dass Kinder älterer Mütter weniger zu Verhaltensproblemen neigen (Unruhestifter).


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Quellen:

  • Bundesamt für Statisitk, Geburten und Entbindungen, www.bfs.admin.ch (Abrufdatum 19.6.2015)
  • Laucht, M., u.a., Längsschnittforschung zur Entwicklungsepidemologie psychischer Störungen: Zielsetzung, Konzeption und zentrale Befunde der Mannheimer Risikokinderstudie, Zeitschrift für Klinische
  • Max-Planck-Institut, Späte Kinder machen glücklich, Juli 20115, www.mpg.de (9.7.2015)
  • Psychologie und Pszchotherapie, www.kinderjugendgesundheit.at
  • Thomas Perls, New England Centenarian Study, www.bumc.bu.edu (Abrufdatum 20.6.2015)
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