Mami werden mit 35-39 Jahre

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 28. Juni 2018

Das Alter von 35 bis 39 Jahre ist eine sehr gute Zeit, ein Baby zu bekommen. Allerdings wird es mit jedem Jahr schwieriger, schwanger zu werden.

Chance auf eine Schwangerschaft sinkt

Allerdings gibt es auch eine schlechte Nachricht: Ab 35 Jahren nimmt die Chance auf eine Schwangerschaft rapide ab. So liegt sie mit 35 Jahren nur noch bei 52%, innert eines Jahres schwanger zu werden.

Die Wahrscheinlichkeit, in Ihrem Alter noch mehr als ein Kind zu haben liebt bei rund 50%. Das heisst aber auch, dass jede zweite Frau in IhremAlter noch zweimal schwanger geworden ist!

Deswegen sollten Sie, wenn Sie nicht innert eines Jahres nach Absetzen der Verhütung auf natürlichem Wege schwanger werden, Ihre Ärztin/Ihren Arzt über Ihren Kinderwunsch informieren. Vielleicht hilft dann nur schon eine Hormontherapie, dass Ihr Kinderwunsch bald in Erfüllung geht.

Im Übrigen: Wir haben verschiedene Tipps und Tricks für das Schwangerwerden zusammengestellt:

Mehr Kontrollen

schwanger, untersuchung, kontrolle, vorsorgeLeider müssen Sie sich auch bewusst sein: Egal wie fit Sie sich fühlen, Ihre Eizellen sind nicht mehr so frisch.

So sind die Risiken für Beschwerden und Komplikationen während der Schwangerschaft erhöht:

Wir wollen Sie aber auch nicht verunsichern. Jedes Jahr kommen in der Schweiz über 25'000 Kinder auf die Welt, deren Mami ihren 35. Geburtstag bereits gefeiert hat. Und die meisten davon sind gesund, kräftig und putzmunter!

Damit auch Sie und Ihr Baby möglichst gesund durch die Schwangerschaft kommen, werden Schwangere über 35 Jahre der Gruppe der „Risikoschwangerschaft“ zugeteilt. Das bedeutet nicht, dass sie grundsätzlich eine schwierigere Schwangerschaft haben werden, aber Sie werden mehr Kontrollen haben.

Bereiten Sie sich besonders gut auf eine Schwangerschaft vor. Lesen Sie dazu unsere Vorbereitungstipps für Sie


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Quellen:

  • Bundesamt für Statisitk, Geburten und Entbindungen, www.bfs.admin.ch (Abrufdatum 19.6.2015)
  • Laucht, M., u.a., Längsschnittforschung zur Entwicklungsepidemologie psychischer Störungen: Zielsetzung, Konzeption und zentrale Befunde der Mannheimer Risikokinderstudie, Zeitschrift für Klinische
  • Max-Planck-Institut, Späte Kinder machen glücklich, Juli 20115, www.mpg.de (9.7.2015)
  • Psychologie und Pszchotherapie, www.kinderjugendgesundheit.at
  • Thomas Perls, New England Centenarian Study, www.bumc.bu.edu (Abrufdatum 20.6.2015)
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