Familienzulage (Kindergeld - FamZ)

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 18. Januar 2019

Nach der Geburt Ihres Kindes haben Sie Anspruch auf eine Familienzulage von mind. 200 Franken pro Kind im Monat. Babywelten erlärt, wie Sie zu Ihrem Geld kommen.

Weitere Sonderfälle

Getrennt oder geschieden

Arbeiten Sie nach der Geburt nicht, so wird der getrennt lebende Vater des Kindes die Zulage erhalten. Er muss die Familienzulage zusammen mit seinen Unterhaltsbeiträgen an Sie und Ihr Kind weiterleiten. Wenn er dies nicht tut können Sie bei der Familienausgleichskasse beantragen, dass die Beträge Ihnen direkt ausbezahlt werden.

Stiefvater

Wenn Sie als Mutter nicht arbeiten und der Kindsvater auch keine Kinderzulage erhält, so kann der Stiefvater die Zulage beantragen.

Nichterwerbstätige

Auch wenn Sie nur wenig verdienen, haben Sie Anrecht auf eine Familienzulage, sofern ihr steuerbares Einkommen nicht höher als 42'300 Franken im Jahr ist. Einige Kantone sind hier grosszügiger. Erkundigen Sie sich bei der Familienausgleichskasse Ihres Wohnkantons.

Stief- oder Pflegeeltern

Auch als Stief- oder Pflegeeltern haben Sie Anspruch auf Kindergeld, wenn das Kind in Ihrem Haushalt lebt. Erkundigen Sie sich bei der Familienausgleichskasse Ihres Wohnkantons.

Landwirtschaft

Wenn Sie in der Landwirtschaft arbeiten gelten Sonderregelungen. Erkundigen Sie sich bei der Familienausgleichskasse Ihres Wohnkantons.

So beantragen Sie die Familienzulage

Wenn Sie angestellt sind, können Sie nach der Geburt Ihres Kindes bei Ihrem Arbeitgeber einen Antrag stellen. Er wird diesen an die zuständige Familienausgleichskasse weiterleiten.

Wenn Sie nicht arbeiten oder selbständig sind, wenden Sie sich direkt an die AHV-Ausgleichskasse Ihres Wohnkantons.

Der Antrag für die Familienzulage wird mit einem Formular beantragt, das je nach Kanton im Internet heruntergeladen werden kann.

Im Übrigen: Die Familienzulage können Sie auch rückwirkend für bis zu fünf Jahren nachfordern.

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Quellen:

  • Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV), Bern, Dezember 2012, www.bsv.admin.ch (Abrufdatum 5.1.2015)