Die Geburt im Geburtshaus

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 11. Dezember 2016

Im Geburtshaus wird die Geburt von Hebammen geleitet. Es ist kein Arzt zugegen.

Vorteile einer Geburt im Geburtshaus

Es gibt zwei Studien die belegen, dass Frauen bei einer Geburt im Geburtshaus weniger Probleme während und nach der Geburt haben. Dazu gehören:

  • seltenere Einleitung der Geburt
  • weniger Schmerzmittel
  • Kaum Einsatz von Geburtshilfen wie Saugglocke und Zange
  • seltenere Dammschnitte
  • weniger Probleme beim Stillen

Eine Erklärung dafür könnte sein, dass die Geburtshäuser nur Frauen annehmen, bei denen eine komplikationslose Geburt zu erwarten ist.

Kosten

Die Kosten der Geburt in einem Geburtshaus werden analog den Kosten im Spital von den Krankenkassen ohne Anrechung der Franchise / Selbstbehalt übernommen. Auch die Kosten für das Wochenbett durch die Grundversicherung gedeckt, sofern das Geburtshaus auf der Spitalliste des Kantons steht.

Allerdings: Der Kanton Zürich beispielsweise weigert sich, die Kosten mitzutragen, wenn es sich um eine "Risikogeburt" handelt. Das könnte eine natürliche Geburt nach einem Kaiserschitt oder eine Geburt bei Überschreitung des Geburtstermins um rund zwei Wochen sein. 1

Weiterlesen: Die Geburtshäuser, die auf der Spitalliste stehen

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Quellen:

  • 1 Sonntagszeitung, streit um die richtige Geburt, 11.12.16, www.tagesanzeiger.ch
  • Interessengemeinschaft der Geburtshäuser der Schweiz (IGGH-CH) www.geburtshaus.ch (Abrufdatum 3.2013)
  • Nationalfondstudie „Haus oder Spitalgeburt“, 1993