Spinalanästhesie

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 25. September 2013

Bei der Spinalanästhesie wird das Schmerzmittel direkt zwischen die Wirbel gespritzt. So wird das Rückenmark für rund ein bis zwei Stunden betäubt.

Eine Spinalanästhesie funktioniert ähnlich wie die Periduralanästhesie PDA, jedoch wird hier kein Katheter gelegt, sondern das Schmerzmittel direkt zwischen die Wirbel gespritzt. So wird das Rückenmark für rund ein bis zwei Stunden betäubt.

Der Vorteil ist, dass eine Spinalanästhesie viel rascher als eine PDA wirkt – dafür nicht ewig anhält.

Die Spinalanästhesie wird deshalb oft angewandt, wenn die Geburt unmittelbar bevor steht und keine PDA gelegt wurde, oder bei einem Kaiserschnitt.

Als Nebenwirkung sind Kopfschmerzen nach der Geburt zu erwähnen, was aber auch mit der Dicke der verwendeten Nadel zusammenhängen kann.

Artikel teilen: