Blutungen während der Schwangerschaft

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 1. Februar 2016

Blutungen während der Schwangeschaft sind oftmals harmlos. Es gibt aber auch Momente, wo Sie dringend Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Hebamme aufsuchen sollten.

Ablösung des Schleimpfropfens (ab SSW 37)

Sind Sie bereits in SSW 37 (Schwangere, die schon Kinder haben in SSW 32) und haben Blutungen, könnte das ein Zeichen sein, dass die Geburt beginnt: Ihr Gebärmutterhals wird weich und weitet sich. Möglicherweise scheiden Sie auch blutigen Schleim aus. Das kann passieren, wenn der Schleimpfropf abgegangen ist.

Man nennt dies auch "Zeichnen", in Ahnlehnung an Malen. Der Schleimpfropfen verschliesst seit Beginn der Schwangerschaft den Muttermund, damit keine Bakterien in die Gebärmutter gelangen. Wenn er sich nun löst, kann dies einen leicht blutigen Ausfluss verursachen.

Das bedeutet, dass die Geburt unmittelbar beginnen kann - oder es kann auch noch Tage und Wochen dauern. Wenn Sie hingegn immer stärkere und regelmässigere Wehen haben, dann sollten Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder die Hebamme kontaktieren.

Mehr dazu unter Der Schleimpfropfen löst sich

Gefährden Blutungen mein Baby?

Auf die Gesundheit Ihres Babys haben Blutungen in der frühen Schwangerschaft kaum Einfluss. Statistiken zeigen, dass mehr als die Hälfte der werdenden Mütter, die wegen früher Blutungen einen Arzt konsultierten, ihr Baby problemlos geboren haben.

Allerdings sollten Sie immer Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Hebamme informieren, wenn Sie Blutungen haben. Vor allem, wenn die Blutung stärker wird und Sie gleichzeitig Unterleibsschmerzen oder gar Krämpfe spüren, sollten Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihrer Hebamme aufsuchen. Denn dies könnten Anzeichen für ein ernsthaftes Problem sein:

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Quellen:

  • Kainer, F.; Nolden, A.: Das grosse Buch zur Schwangerschaft. Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München 2009
  • Universitätsspital Zürich, Ratgeber Schwangerschaft, Juni 2012
  • Foto: © absolutimages - Fotolia.com