Übersicht Schwangerschafts-Komplikationen

  • Autor: Redaktion Babywelten
  • Veröffentlicht am 1. Februar 2016

Nicht immer verläuft eine Schwangerschaft reibungslos. Leider kann es auch zu Komplikationen kommen - von Bluthochdruck bis Zervixinsuffizienz.

Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes)

Wird in der Schwangerschaft bei der Mutter eine Störung des Zuckerstoffwechsels festgestellt, spricht man von „Gestationsdiabetes" (Gestation = Schwangerschaft).

Davon betroffen sind rund 10 bis 15% aller Schwangeren. Die Schwangerschaftdiabetes muss unbedingt behandelt werden.

Thrombose

thrombose, schwangerSchwangere haben ein sechsmal höheres Risiko für eine Bein- oder Beckenvenenthrombose. Das rührt daher, dass die hormonellen Veränderungen die Venenwände elastischer und weiter werden lassen. Dadurch wird der Blutfluss verlangsamt.

Gleichzeitig drückt Ihr Baby auf die Venen im Bauchraum, was ebenfalls zur Bildung von Blutgerinnseln führen kann. Vorbeugend helfen zum Beispiel Kompressionsstrümpfe.

Zervixinsuffizienz (Muttermundschwäche)

Seit sich Ihr Ei eingenistet hat, hat sich Ihr Muttermund verschlossen. Das bleibt so bis zur Geburt. Wenn das Baby nun aber grösser wird und immer mehr nach unten drückt, kann es vorkommen, dass sich der Gebärmutterhals verkürzt und sich der Muttermund leicht öffnet. Das nennt man Muttermundschwäche oder Zervixinsuffizienz.

In diesem Fall kann ab dieser Woche der Muttermund quasi „zugenäht“ (Cerclage) oder es wird ein Plastikring (Cerclage-Pessar) darüber gestülpt. Das Cerclage-Pessar wird dann rund zwei Wochen vor der Geburt wieder entfernt. Wenn Sie eine Zervixinsuffizienz haben, wird Ihnen geraten, auf Geschlechtsverkehr zu verzichten.

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