

Wie eine Schwangerschaft das Blut verändert
Blutsenkung und Gerinnung
Erhöht ist während der Schwangerschaft auch die Blutsenkungsgeschwindigkeit. Das heisst, das Blut sinkt in einem schmalen Röhrchen schneller als sonst, weil sich die Konzentration der Blutbestandteile verändert hat. Im nicht-schwangeren Zustand würde eine solche Veränderung auf eine Entzündung oder gar einen Tumor hinweisen können.
Das Blut einer Schwangeren gerinnt auch rascher. Dies ist ein Schutz für die Geburt. Denn sonst könnte die Schwangere zu viel Blut verlieren.
So bermerken Sie die Blutveränderung
Als Schwangere werden Sie das erhöhte Blutvolumen bald schon bemerken, wobei die Beschwerden mit Fortdauer der Schwangerschaft leider zunehmen können:
Zu Beginn der Schwangerschaft:
- Sie spüren in den Hänen und Füssen ein Wärmegefühl.
Im Verlauf der Schwangerschaft können folgende Bescherden auftreten:
- Besenreiser
- Krampfadern
- verstärktes Zahnfleischbluten
- verstärktes Nasenbluten
Blutspende nach Schwangerschaft
Ihr Baby besitzt ja zur Hälfte Ihre wie auch die DNA seines Vaters. Da Sie damit auf fremde DNA stossen, kann es sein, dass Ihr Blut Antikörper entwickelt, die auch nach der Geburt noch in Ihrem Blut bleiben.
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass deshalb das Blut einer Frau, die bereits einmal ein Kind geboren hat, nicht unbedingt gesund für Männer ist. Besonders junge Männer unter 50 Jahren haben ein um 13 Prozent höheres Risiko, nach Blutspenden einer Mutter zu sterben als nach einer Blutspende einer Frau, die noch nie schwanger war.1
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Quellen:
- 1 Ritchard G. Cable, Blood Transfusions From Previously Pregnant Women and Mortality, 10.2017, jamanetwork.com



