

Immer mehr Kaiserschnitte
Verschiedene Faktoren
Es gibt verschiedene Einflussfaktoren, die auf eine erhöhte Kaiserschnittrate hinweisen:
| Mehr KaIserschnitte | Weniger Kaiserschnitte |
|---|---|
| Stadt | Land |
| Privatklinik | öffentliches Spital |
| Privat versichert | Allgemein versichert |
| Schwangere ist älter als 35 | Schwanger ist jünger als 26 |
| Schwangere aus Südamerika |
Schwangere aus Nordeuropa |
Kaiserschnitt-Risiko ist vererbbar
Eine neue Studie zeigt nun, dass Frauen, die per Kaiserschnitt geboren wurden, ihre Kinder ebenfalls eher durch einen solchen Eingriff zu Welt, als Frauen die natürlich geboren wurden. Der Grund liegt in der Breite der Hüften, bzw. dem Geburtskanal. Früher starben Frauen, deren Becken zu schmal für die vaginale Geburt war, bei der Geburt. Das heisst, dieser körperliche Umstand wurde früher nicht weitervererbt.1
Heute jedoch können diese Frauen ihre Kinder per Kaiserschnitt gebären und damit das enge Becken weitervererben. Mehrere Studien zeigen: Hatte eine Frau bei der Geburt Komplikationen, ist das Risiko, dass auch ihre Tochter bei ihrer Geburt Komplikationen hat, 1,6 bis 1,8 Mal höher. Hatte die Mutter einen Kaiserschnitt, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Tochter per Kaiserschnitt entbindet rund 2.8 Mal so gross.
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Quellen:
- Bundesamt für Gesundheit (BAG), Wissenschaftlicher Grundlagenbericht zur Erfüllung des Postulates Maury Pasquier (08.3935), www.bag.admin.ch 27.3.2013
- 1 Philipp Mitteroecker, Cliff-edge model predicts intergenerational predisposition to dystocia and Caesarean delivery, 9.2017, www.pnas.org (23.10.17)
- Foto: © GordonGrand - Fotolia.com





